Geschäftsführer sieht Wendepunkt Josef-Hospital Delmenhorst gewinnt an Attraktivität

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Florian Friedel, Geschäftsführer des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD), sieht das Haus auf einem guten Weg. Archivfoto: Melanie HohmannFlorian Friedel, Geschäftsführer des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD), sieht das Haus auf einem guten Weg. Archivfoto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Das Josef-Hospital Delmenhorst lässt die Turbulenzen mehr und mehr hinter sich. Davon ist nicht nur Geschäftsführer Florian Friedel überzeugt.

Dass Krankenhäuser im ganzen Land in erhebliche finanzielle Schieflagen geraten, ist keine Seltenheit. „Delmenhorst war kein Einzelfall“, darauf hat Andreas Neugebauer (SPD & Partner) in der Sondersitzung des Rates am Donnerstagabend hingewiesen. „Ich bin jetzt aber froh“, ergänzte Neugebauer, „dass wir eines der wenigen Krankenhäuser sind, die aufstrebend sind.“

„Das Krankenhaus in Delmenhorst war immer ein gutes Krankenhaus, das Problem war am Ende die Wirtschaftlichkeit“, sagte Florian Friedel. Deswegen gehört für den JHD-Geschäftsführer zum Sanierungskonzept, das nach seinen Worten aufgeht, auch die Öffentlichkeitsarbeit zwingend dazu. „Wir stecken da viel Mühe rein. Wir reden über die Dinge, die gut gemacht wurden und über die, die gut gemacht werden“, betonte Friedel in der Sondersitzung des Rates. Das sei ein Weg, um eventuell verloren gegangenes Vertrauen in das JHD zurückzugewinnen.

Moderne Strukturen entstehen

Dass man auch auf diesem Wege bereits einen großen Teilabschnitt zurückgelegt hat, ist für Friedel dadurch belegt, dass es gelänge, neues, gutes, hoch qualifiziertes Personal zu gewinnen. „Weil hier bei uns moderne Strukturen entstehen, werden wir auch als Arbeitgeber wieder attraktiv. Bei uns können sich Fachkräfte entfalten und in die Gestaltung einbringen.“ Das gelte zum Beispiel für Dr. Carla Schwenke, die wie berichtet zum 1. Januar 2019 als Chefärztin die Klinik für Urologie übernimmt – und die von einer großen Klinik kommt. „Ein Glücksfall für uns“, sagte Friedel.

Auch für Oberbürgermeister Axel Jahnz ist klar, dass man auf dem Weg, das JHD aus den negativen Schlagzeilen herauszuholen, ein gutes Stück vorangekommen ist. „Wir haben Turbulenzen überstanden. Die Frage, ob das Krankenhaus überhaupt weitergeführt werden kann, ist vom Tisch. Das sind gute Nachrichten.“

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