Verluste deutlich reduziert Sanierungskonzept für Delmenhorster Krankenhaus greift

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Das Sanierungskonzept für das mittlerweile unter städtischer Trägerschaft stehende Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) greift offensichtlich. Foto: Melanie HohmannDas Sanierungskonzept für das mittlerweile unter städtischer Trägerschaft stehende Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) greift offensichtlich. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Das Sanierungskonzept für das mittlerweile unter städtischer Trägerschaft stehende Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) greift. Diese Botschaft hat JHD-Geschäftsführer Florian Friedel am Donnerstagabend in einer Ratssondersitzung übermittelt.

In einigen Bereichen habe man die eigenen Erwartungen sogar übertreffen können. Demnach hat das Krankenhaus 2017 noch einen monatlichen Verlust von einer Million Euro eingefahren. Für 2018 rechnet Friedel mit einem Gesamtverlust von 2 bis 2,5 Millionen Euro. „Damit landen wir ziemlich genau bei der Summe, die wir prognostiziert haben.“ Man arbeite im Haus weiter daran, effizienter und profitabler zu werden – und habe dabei auch eine Verbesserung der medizinischen Qualität stets im Blick.

Patienten zurückgewinnen

„Wir wollen weiter daran arbeiten, Patienten aus Delmenhorst und dem nahen Umland, die jetzt in die Krankenhäuser in Bremen und Oldenburg gehen, zurückzugewinnen. Die Patienten sind grundsätzlich da“, betonte Friedel. Das Krankenhaus werde auch künftig ein Regel- und Grundversorger bleiben. Hinzu kämen aber auch Abteilungen, die sich noch mehr spezialisieren, etwa die Urologie, um weitere Patienten ins Haus zu holen.

Viel Lob für Geschäftsführer

Lob gab es für Friedels Ausführungen von den großen Fraktionen. „Wir sehen das JHD auf einem guten und stabilen Weg“, sagte Magret Hantke für die SPD. Es zeige sich, dass die Rekommunalisierung des Krankenhauses die richtige Entscheidung gewesen sei. Kristof Ogonovski (CDU) sagte: „Die Wende ist eingeleitet, die Richtung stimmt.“ Friedel gebühre für seine Arbeit „außerordentlicher Respekt“. Ogonovski erinnerte aber auch an die schmerzhaften Einschnitte beim Personal.

Informationen gab es auch zum Thema Neubau.


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