Sanierung des Josef-Hospitals Zeichen stehen auf kompletten Klinik-Neubau in Delmenhorst

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Wo entsteht der Krankenhaus-Neubau? Ein Entwurf neben dem Höger-Bau ist „zu kompromissbehaftet“. Foto: Ingo Wagner/dpaWo entsteht der Krankenhaus-Neubau? Ein Entwurf neben dem Höger-Bau ist „zu kompromissbehaftet“. Foto: Ingo Wagner/dpa

Delmenhorst. Das Delmenhorster Krankenhaus soll an der Wildeshauser Straße stehen. Das ist beschlossene Sache. Doch von der alten Bausubstanz wird wohl nichts genutzt werden können. Das wurde am Donnerstag in einer Sondersitzung des Rates erklärt.

Zwei Themen wurden in der Sitzung behandelt: Der aktuelle Stand der Sanierung des Krankenhauses nach der Insolvenz sowie der Stand beim geplanten Neubau. Nach einer Analyse blieb mit dem zuletzt gebauten Bettentrakt nur ein Teil des bisherigen Krankenhauses, der weiter genutzt werden kann, erklärte Architekt Jörg Schneider. Er skizzierte dem Rat, wie ein neues Krankenhaus auszusehen hat: Benötigt werden rund 15.000 Quadratmeter Nutzfläche, die sich unter anderem auf die Behandlungsräume, OP-Säle, Pflege und Logistik aufteilen. Diese verteilen sich möglichst effizient auf vier Etagen.

Entwurf zeigt Neubau neben Höger-Haus

In der vorgestellten Variante befinden sich diese auf dem Gelände des Krankenhauses an der Wildeshauser Straße neben dem denkmalgeschützten Höger-Bau, etwa auf der Höhe der ehemaligen Kinderklinik. „Das ist eine Variante, die wir untersucht haben“, erklärte Schneider. Diese Variante sei auch intensiv mit den Geldgebern in Hannover diskutiert worden. Das Ergebnis: Der Erhalt des schräg auf dem Gelände platzierten Bettenhauses sei zu kompromissbehaftet.

Entwurf bis März 2019

Die Planer sind deshalb vom Geldgeber aufgefordert worden, eine Variante zu erarbeiten, in der auch das Bettenhaus nicht einbezogen wird, also einen kompletten Neubau. „Damit sind auch wieder mehrere Standorte auf dem Gelände möglich“, erklärte Schneider. Bei einem Treffen in Hannover sind die Delmenhorster Vertreter in dieser Woche aufgefordert worden, bis März 2019 „eine „belastbare Vorentwurfsplanung mit belastbaren Kosten“ vorzustellen. Laut Oberbürgermeister Axel Jahnz hat das Land Niedersachsen noch einmal betont, dass es zum Standort Wildeshauser Straße steht. Zudem würde es nicht zur Einsparung von Stationen kommen.


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