Stelle am JHD wieder besetzt Carla Schwenke wird Chefärztin der Urologie in Delmenhorst

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Dr. Carla Schwenke wird mit Beginn des neuen Jahres Chefärztin der Klinik für Urologie am JHD. Foto: Marco JuliusDr. Carla Schwenke wird mit Beginn des neuen Jahres Chefärztin der Klinik für Urologie am JHD. Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Die seit Jahresbeginn vakante Stelle der Leitung der Klinik für Urologie am Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) wird zum 1. Januar des kommenden Jahres wieder besetzt. Als neue Chefärztin wirkt dann Dr. Carla Schwenke an entscheidender Stelle.

Die 45-Jährige ist seit zwölf Jahren Oberärztin, leitende Oberärztin und stellvertretende Klinikdirektorin der Urologischen Klinik und des Transplantationszentrums des Klinikums Bremen-Mitte.

Laut JHD-Geschäftsführer Florian Friedel ist diese Personalie ein Glücksfall für das Krankenhaus: „Wir standen am Scheideweg. Der Trend geht dahin, dass große Kliniken für Urologie wachsen, während die kleinen verschwinden. Die Klinik am JHD ist eher mittelgroß. Mit Dr. Schwenke an der Spitze wollen wir die Klinik jetzt nicht nur erhalten, sondern sie ausbauen.“

Es ist auch diese Aufgabe, die für Carla Schwenke den Reiz des Wechsels ausmacht. „Wir wollen erste Wahl sein für Delmenhorster und für Patienten aus dem Umland. Die Klinik soll ein Glanzpunkt werden“, sagt die erfahrene Medizinerin.

Die Urologie am JHD hat sich laut Friedel auch in diesem Jahr unter kommissarischer Leitung gut entwickelt. Unter Carla Schwenke solle der urologisch-chirurgische Bereich weiter ausgebaut werden. „Ich bringe Erfahrungen aus dem gesamten urologischen Spektrum mit“, sagt Carla Schwenke, die ihre Facharztausbildung an der Klinik für Urologie und Kinderurologie des Universitätsklinikums Wuppertal absolviert hat und auch Auslandserfahrungen in den USA, in Großbritannien und Belgien aufweisen kann. Studium und Promotion hat Carla Schwenke an der Georg-August-Universität in Göttingen absolviert.

Klinik soll wachsen

Den Wechsel von einer sehr großen zu einer kleineren Klinik begründet Schwenke auch mit ihrem guten Gefühl: „Das JHD hat sich neu positioniert und strukturiert. Ich habe zudem einen positiven Eindruck von dem interdisziplinären, kollegialen Umgang in der Klinik gewonnen.“

Aktuell werden in der Klinik für Urologie am JHD jedes Jahr rund 1500 Patienten stationär behandelt. Friedel und Schwenke sind sich einig, dass künftig noch mehr Patienten in Delmenhorst versorgt werden sollen. „Wir werden sicher nicht so groß wie Bremen-Mitte, aber wir sind eine gute Alternative“, sagt Friedel.


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