„Turm des Schreckens“ Schreie und Blut lassen Delmenhorster erschaudern

Von Manuel Titze

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Delmenhorst. Den Gruselfans bot sich am Dienstag, 30. Oktober 2018, im Delmenhorster Wasserturm ein blutrünstiges Gemetzel. Sie wurden Zeugen, was Ärztin, Zombie und Schwein mit ihren Opfern anstellten.

Dunkelheit, geheimnisvoller Lichterschein, markerschütternde Schreie und jede Menge „Blut“: Den Gruselfans bot sich am Dienstag am und im Delmenhorster Wasserturm die perfekte Kulisse für eine hautnahe Horrorshow. Mehr als 20 Darsteller und Helfer hatten das Spektakel detailverliebt vorbereitet. Leider machte den Veranstaltern dieses Jahr das Wetter teilweise einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund des starken Windes mussten viele der Attraktionen abgesagt werden. Auch konnte aus Sicherheitsgründen kein Lagerfeuer entzündet werden.

Lange Schlange vor Turm

Die Besucher kamen trotzdem auf ihre Grusel-Kosten und reihten sich geduldig in eine lange Schlange vor dem Turmeingang ein, wie schon in den Vorjahren. Trotz Kälte und Wind fieberten Klein und Groß der Horror-Führung entgegen. Immer wieder hörte man Schreie und Kreischen aus dem Turm.

In den Kopf gebohrt

Im Inneren des Wahrzeichens begegnete den Unerschrockenen ein Soldat im Stacheldrahtzaun hängend, dessen Bein wenige Zentimeter über ihm baumelte. Nach Passieren der Treppe rannte ein schreiendes und vermeintlich blutverschmiertes Mädchen vorbei. Eine Frau mit weißem Kittel folgte ihr und zerrte sie zurück ins Zimmer. Im nachfolgenden Raum wurde einem „Opfer“ von einem Zombie in den Kopf gebohrt, und einen Vorhang weiter fand eine „Notoperation“ statt. Die Ärztin jedoch besaß ein drittes Auge und schien sich ihrer Sache nicht so ganz sicher. Abschließend ging es durch die Folterkammer. Das war nichts für Vegetarier und schwache Nerven, da dort ein Schwein zwischen Fleischresten von Mensch und Tier auf Besucher lauerte.

Veranstalter zufrieden

Die Veranstalter zogen eine insgesamt positive Schlussbilanz. In wenigen Tagen trifft sich die Truppe, um den Turm des Schreckens für 2019 zu planen.


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