Pfarrstellen schwer zu besetzen Delmenhorster Kreissynode stellt sich neu auf

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Die letzte Sitzung der 2. Kreissynode hat sich am Freitag mit neu zu besetzenden Pfarrstellen beschäftigt. Foto: Thomas MeyerDie letzte Sitzung der 2. Kreissynode hat sich am Freitag mit neu zu besetzenden Pfarrstellen beschäftigt. Foto: Thomas Meyer

Delmenhorst Pfarrstellen sind immer schwieriger zu besetzen. Im Kirchenkreis Delmenhorst/ Oldenburg -Land sollen dazu nun Entwicklungsräume von Nachbargemeinden gebildet werden.

Die zweite Kreissynode des Kirchenkreises Delmenhorst/Oldenburg-Land hat am Freitag in der Gemeinde „Zu den Zwölf Aposteln“ stattgefunden. Kreispfarrer Bertram Althausen erinnerte in seinem Bericht, dass die besondere Herausforderung für die kommende Synode der zu erwartende Rückgang der Pfarrstellen und deren Wiederbesetzung sei.

Beschlussvorlage eingebracht

Dazu brachte der Kreiskirchenrat eine Beschlussvorlage zu den Entwicklungsräumen für das künftige Pfarrstellenbesetzungskonzept ein. Da in Zukunft der Umfang neuer Pfarrstellen ausschließlich nach der Anzahl der Gemeindeglieder festgelegt wird, aber nahezu alle Kirchengemeinden mit einem Rückgang der Mitgliederzahlen zu rechnen haben, schlägt der Kreiskirchenrat vor, Entwicklungsräume von Nachbargemeinden zu bilden. Auf Dauer seien Neubesetzungen bei knapper werdendem Personal nur bei Vollzeitstellen aussichtsreich.

19 Pfarrstellen werden frei

Bis zum Jahr 2030 werden 19 Pfarrstellen von den derzeit 38 durch Ruhestände frei. Außerdem verringere sich die Zahl der Gemeindepfarrstellen auf etwa 28. Das seien alles Schätzwerte, die aber nach verschiedenen Modellen durchgerechnet wurden.

Die Kreissynode nahm diesen Beschluss mit großer Mehrheit an, allerdings wurde die Meldefrist verlängert, damit Zeit für Gespräche zwischen den Gemeinden sei. Die nächste Kreissynode findet deshalb Ende April statt.

Der Präsident der Synode, Dr. Detlev Lauhöfer, drückte wie auch Kreispfarrer Bertram Althausen seinen Dank an die Deligierten für ihre Arbeit aus.


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