Diskussion in Delmenhorst Fragen um den Rechtsruck in der Markthalle

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Einen besorgniserregenden Rechtruck sieht die Friedrich-Ebert-Stiftung. Wie ernst sie werden kann, wird am 18. Oktober in der Markthalle diskutiert. Symbolfoto: dpaEinen besorgniserregenden Rechtruck sieht die Friedrich-Ebert-Stiftung. Wie ernst sie werden kann, wird am 18. Oktober in der Markthalle diskutiert. Symbolfoto: dpa

Delmenhorst. Wie ernst der Rechtsruck ist, und wie weit er in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen ist, das ist Thema einer Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 18. Oktober.

Eine Diskussion zum Thema „Ist unsere Demokratie in Gefahr?“ veranstaltet das Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung am Donnerstag, 18. Oktober, ab 18 Uhr in der Markthalle in Delmenhorst. Denn in Deutschland lasse sich ein Rechtsruck erkennen. Der sei als Herausforderung zu sehen.

Rechte gewinnen Zustimmung

Seit den Europawahlen 2014 nehmen rechtspopulistische und rechtsextreme Tendenzen fast überall in Europa und der Welt zu – so heißt es in einer Mitteilung der Stiftung. Dementsprechend haben rechtsgerichtete Parteien an Zustimmung in der Bevölkerung gewonnen und Wahlerfolge erzielt. „Besorgniserregend ist, dass zunehmend auch Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft darauf ansprechen, weil sie sich in ihren Ängsten und Sorgen ernstgenommen fühlen. Diese Entwicklung stellt eine besondere Herausforderung für die Politik auf Bundes- und Landesebene aber auch direkt vor Ort dar. Genauso ist aber auch die Zivilgesellschaft gefragt, aktiv(er) zu werden“, so die Ankündigung der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Besorgniserregende Fragen

Die Teilnehmer der Diskussion stellen sich also die Fragen, ob es also in Deutschland ein Rassismus-Problem gibt, ob rechtsextreme Einstellungen bis in die Mitte der Gesellschaft reichen, und wie verbreitet das Demokratie-Misstrauen bereits ist. Teilnehmer sind SPD-Landtagsabgeordneter Deniz Kurku, Andreas Kemper (Soziologe und Publizist), Martin Göske (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus), Saskia Kamp (Diakonie) und Jürgen Schulenberg (Bündnis gegen Rechts Delmenhorst). Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldung nötig unter niedersachsen@fes.de.


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