Beliebte Handarbeitsmesse Messe „Handmade“ wächst auf der Nordwolle

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Die Veranstalter erwarten in diesem Jahr rund 7000 Besucher. Archivfoto: Kai HasseDie Veranstalter erwarten in diesem Jahr rund 7000 Besucher. Archivfoto: Kai Hasse

Delmenhorst. Die Messe „Handmade“ kehrt am 27. und 28. Oktober auf das Delmenhorster Nordwolle-Gelände zurück. Zwölf neue Aussteller und Workshops für Kinder erweitern das Programm. Ob die Halle auch in Zukunft Veranstaltungsort bleiben soll, ist nach Angaben des Veranstalters noch unklar.

Größer als bisher präsentiert sich die Messe „Handmade“ in gut zwei Wochen ihren Besuchern. Der Veranstalter „meetCon“ aus Braunschweig hat das Commedia, die Volkshochschule, das Turbinenhaus und den gesamten Sonderausstellungsraum des Museums für Industriekultur in der Nadelsetzerei angemietet. „82 Aussteller stellen auf rund 2000 Quadratmetern ihre Waren aus“, sagt Wolf Zenker, Geschäftsführer von „meetCon“. Das sind zwölf Stände mehr als im vergangenen Jahr.

Commedia plant weiter mit der Messe

Die Zukunft der Handarbeiten-Messe war 2017 noch ungewiss. Die Eigentümerin des Commedia, die Nordwolle Veranstaltungszentrum Grundbesitzverwaltungs GmbH & Co.KG, plante das Gebäude in Büroräume umzuwandeln. Dieser Plan ist zunächst vom Tisch. Zurzeit gebe es keine Interessenten, sagte Reiner Fulst, Geschäftsführer des Bauvereins Delmenhorst. Er lenkt auch die Geschicke des Medienzentrums und ergänzt: „Wir bauen den Saal nicht ohne Mietinteressenten um.“ Die Auslastung des Zentrums sei jedoch schwierig.

Größtes Problem: Die Veranstaltungen müssen um 22 Uhr aus Lärmschutzgründen beendet sein. Reiner Fulst setzt daher auf die Handarbeiten-Messe. Man nehme bereits Reservierungen entgegen und die „Handmade“ sei für das kommende Jahr wieder eingeplant.

Keine Sicherheit beim Veranstalter

Wolf Zenker, Veranstalter von „Handmade“, wartet indes auf den Zuschlag für 2019. Er kann sich bislang nur auf mündliche Zusagen berufen. „Wir haben keine Planungssicherheit“, sagt er. Vielmehr habe er mit einem Zeltanbau, der an das Turbinenhaus angeschlossen werden kann, eine Alternative für die Messe im kommenden Jahr in Vorbereitung. Er stellt klar: „Die Veranstaltung bleibt in Delmenhorst.“

Über die Messe auf der Nordwolle freut sich Museumsdirektor Dr. Carsten Jöhnk, denn ein Teil des Eintritts geht an das Museum, und die Messe sei gutes Marketing. „Die Besucherzahlen steigen stark an“, sagt er.

7000 Gäste erwartet

Der Veranstalter rechnet in diesem Jahr mit 7000 Gästen. Es gibt auch Workshops. An zwei Ständen etwa können Kinder Bauernhoftiere basteln und drucken. Und Erwachsene erfahren, wie Schmuck oder Gestecke selbst gemacht werden. Dazu klären Fachhändler über die neusten Trends zum Selbermachen auf, und Kunsthandwerker präsentieren ihre Waren. Spezialitäten aller Art zeigen die Händler des Feinkostmarktes.


Die „Handmade“ öffnet am Samstag, 27. Oktober, von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 28. Oktober, von 10 bis 17 Uhr ihre Türen für Besucher. Die Tageskarte kostet fünf Euro. Das Zwei-Tage-Ticket ist zum Preis von sechs Euro am Samstag an der Tageskasse erhältlich. Karten können online unter https://www.handmade-messe.info/start.html reserviert werden.

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