Bilanz der IHK Deutlich weniger Unternehmensinsolvenzen in Delmenhorst

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Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Oldenburger Land leicht rückläufig. Foto: imago/Ralph PetersDie Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Oldenburger Land leicht rückläufig. Foto: imago/Ralph Peters

Delmenhorst/Oldenburg. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Oldenburger Land in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht gesunken. Vor allem in Delmenhorst ist die Lage verbessert.

121 Unternehmen meldeten Zahlungsunfähigkeit an. Im Vorjahreszeitraum waren es 124. Das berichtet die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK).

„Die Wirtschaft im Oldenburger Land befindet sich nach wie vor in einer Aufschwungsphase“, sagt IHK-Geschäftsführer Björn Schaeper. Die Auftragslage sei gut, und die Unternehmen seien im Schnitt besser mit Eigenkapital ausgestattet als Jahre zuvor. Das erklärt laut Schaeper die niedrige Insolvenzzahl.

Niedersachsenweit fiel die Zahl der zahlungsunfähigen Unternehmen um neun Prozent. „Die Insolvenzentwicklung war regional sehr uneinheitlich“, erläutert Schaeper. Deutlich weniger Unternehmensinsolvenzen gab es in Delmenhorst (Rückgang von 24 Fällen auf 12) sowie in den Landkreisen Ammerland (von 15 auf 9), Cloppenburg (von 23 auf 18) und Friesland (von 9 auf 7). In der Stadt Oldenburg gab es einen Insolvenzfall weniger als im Vorjahr (von 15 auf 14). In der Wesermarsch blieb die Insolvenzzahl mit 14 Fällen konstant.

Mehr Insolvenzen im Landkreis Oldenburg

Zunahmen verzeichneten hingegen die Stadt Wilhelmshaven (von 6 auf 9) sowie die Landkreise Vechta (von 6 auf 12) und Oldenburg (von 12 auf 26).

Im Dienstleistungsbereich gab es 48 zahlungsunfähige Unternehmen (Vorjahreszeitraum 51), im Baugewerbe 22 (20), im Handel 21 (26), im Gastgewerbe 16 (10), in der Verkehrs- sowie Informations- und Kommunikationsbranche 9 (11) und in der Industrie 5 (6). 820 Angestellte sind von den Unternehmensinsolvenzen betroffen. Der voraussichtliche Zahlungsausfall belief sich auf 148 Millionen Euro, über elf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.


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