Empfang im Delmenhorster Rathaus Wissenschaftler sollen am Stadtleben teilnehmen

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Acht Fellows des Hanse-Wissenschaftskolleg folgten der Einladung ins Rathaus. Foto: Marie BusseAcht Fellows des Hanse-Wissenschaftskolleg folgten der Einladung ins Rathaus. Foto: Marie Busse

Delmenhorst. Acht internationale Wissenschaftler des Hanse-Wissenschaft-Kollegs (HWK) hat die Stadt am Donnerstag, 28. September, im Rathaus empfangen. Sie tauschten sich mit Oberbürgermeister Axel Jahnz und Markus Pragal, Erster Stadtrat, aus.

Pragal verdeutlichte in seiner Rede, wie wichtig das HWK für Stadt. „Und wir wünschen uns, dass die Wissenschaftler am Stadtleben teilnehmen“, sagte er in fließendem Englisch. Neben einem kurzen historischen Abriss über die Geschichte der Stadt und des Rathauses, lenkte er den Blick auf aktuelle Themen und Herausforderungen.

Herausforderungen der Stadt

Dabei hatte er vor allem die Infrastruktur im Blick – wie geht es weiter mit dem Krankenhaus, dem Citycenter, dem Parkhaus, dem Wollepark oder dem Hertiegebäude, zählte er die Baustellen der Stadt auf. Und auch soziale Probleme berücksichtigte er: Der Fachkräftemangel in Kindergärten beschäftige die Stadt. Drei Jahre nachdem die Stadt viele Flüchtlinge aufnahm, stehe jetzt die Integration an. Er betonte: „Die Integration in der Stadt ist eine Erfolgsgeschichte.“

Wissenschaftler leben auf Zeit in Delmenhorst

Das gelte auch beim HWK, wo Fellows aus Bangladesch, China, Südafrika, Italien und den USA, zusammenarbeiten. Die Gastwissenschaftler können sich am Kolleg für einen Zeitraum von drei bis zwölf Monate auf ein Forschungsprojekt konzentrieren. Sie leben und arbeiten dann auf dem Gelände des HWK. Insgesamt beherbergt das Kolleg zurzeit 14 Fellows.


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