Im Fokus der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen Ex-Chef des Delmenhorster Krankenhauses

Steht jetzt im Fokus von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft: Thomas Breidenbach. Archivfoto: NistlerSteht jetzt im Fokus von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft: Thomas Breidenbach. Archivfoto: Nistler

Delmenhorst. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat wegen des Anfangsverdachts des Subventionsbetruges Ermittlungen gegen den ehemaligen Geschäftsführer des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD) Thomas Breidenbach aufgenommen.

Vorgeworfen werden Breidenbach, der nach acht Jahren in der Hauptverantwortung für das St. Josef-Stift und danach des Josef-Hospitals auf eigenen Wunsch im Sommer 2017 das JHD verlassen und eine neue Aufgabe in Eisenach übernommen hatte, laut Staatsanwaltschaft konkret Subventionsbetrug und Untreue. Im Detail heißt es, Breidenbach soll in den Jahren 2016 und 2017 Fördermittel für das Krankenhaus zweckwidrig verwendet haben. Statt die erhaltenen Gelder vollständig für die Anschaffung eines medizinischen Geräts zu verwenden, habe er, so der Vorwurf, „den überwiegenden Teil der Mittel zweckwidrig für den operativen Geschäftsbetrieb der von ihm seinerzeit als Geschäftsführer vertretenen Subventionsempfängerin verbraucht“, sagt Staatsanwalt Thorsten Stein.

Oberbürgermeister Axel Jahnz bestätigt auf Nachfrage, dass die Stadt selbst Strafanzeige gestellt hat. Die Politik sei frühzeitig über den notwendigen Schritt informiert worden. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen bat Jahnz um Verständnis, sich im Detail nicht weiter äußern zu wollen.

Auch Thomas Breidenbach selbst gab an, sich aktuell mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen zu dem Sachverhalt nicht öffentlich äußern wollen.


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