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Großleitstelle erhält Notrufe Brandgeruch von Meppener Feuer in Delmenhorst und Bremen spürbar

Von Sonia Voigt und dpa


Meppen/Oldenburg/Delmenhorst. Obwohl Meppen über 100 Kilometer entfernt ist, ist der Brandgeruch des dortigen Moorbrandes bis nach Delmenhorst, Bremen und in den Landkreis Oldenburg spürbar. Die Großleitstelle rät zu geschlossenen Fenstern.

Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz in Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in großen Teilen des Nordwestens gesorgt. In Delmenhorst, dem Landkreis Oldenburg und Bremen gingen nach Angaben eines Feuerwehr-Sprechers am Dienstagabend mehrere hundert Notrufe wegen Brandgeruchs ein. Auch zu Sichtbehinderungen sei es im Stadtgebiet gekommen.

Ein Sprecher der Bremer Feuerwehr kritisierte, dass es kaum möglich sei, an Informationen von der Bundeswehr zu gelangen. Die Hansestadt ist mehr als 100 Kilometer vom Brandort entfernt. (Weiterlesen: gerät der Moorbrand auf dem WTD-Gelände in Meppen außer Kontrolle?)

Betroffen waren unter anderem auch die Bewohner der Kreise Verden, Cloppenburg, Vechta und Diepholz. Die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen forderte die Anwohner der Landkreise am Dienstagabend auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Brand schwelt seit zwei Wochen

Die Großleitstelle riet dazu, in den betroffenen Gebieten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Flächenbrand war nach Raketentests auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle vor rund zwei Wochen ausgebrochen.


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