„Bestens betreut“ Schafe und Ziegen im Dienste der Delmenhorster Kunst

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Eines von ein paar Tieren im Dienste der Kunst: Schaf aus einer der Herden von Wanderschäfer Karl-Heinz Becker. Foto: Thomas BreuerEines von ein paar Tieren im Dienste der Kunst: Schaf aus einer der Herden von Wanderschäfer Karl-Heinz Becker. Foto: Thomas Breuer

Delmenhorst. Schäfer Karl-Heinz Becker sagt, dass sich seine Tiere schnell an eine neue Umgebung gewöhnen. Das Veterinäramt war in die Vorbereitung eingebunden.

„Menschen gewöhnen sich schnell an ihre Umwelt – und Tiere auch ganz schnell.“ So sieht das der Ganderkeseer Wanderschäfer Karl-Heinz Becker, der die Ausstellung „Delmenhorster Modell“ der Städtischen Galerie in diesen Wochen im öffentlichen Raum mit ein paar Schafen und Ziegen aus seinen Herden bereichert.

Vereinzelt war etwa auf Facebook moniert worden, dass die zunächst an der Fischstraße platzierten Tiere dadurch ungewohntem Verkehrlärm ausgesetzt seien.

Keine Bedenken bei den Behörden

Seitens der Stadt heißt es auf Nachfrage, dass die gesamte Aktion im Vorfeld mit dem Fachdienst Veterinär- und Ordnungswesen abgestimmt worden sei. Und weiter: „Die Schafe werden nur tagsüber dort gehalten und werden bestens versorgt.“

Außerdem hat Becker selbst zugesichert, sie zwischenzeitlich auszutauschen. Er habe insgesamt 30 Tiere ausgewählt, „die nicht so wild sind“.

Kinder mögen die Vierbeiner besonders

Wer sich an das Gatter heranwagt, mag sich bestätigt fühlen. Auch bei einem Kavaliersstart auf der Friedrich-Ebert-Allee ist für den Laien keine besondere Unruhe der Tiere zu bemerken. Besonderen Spaß haben Kinder, die die Schafe und Ziegen nach Schulschluss zum Teil regelmäßig besuchen und mit Grünzeug füttern.

Ab Samstag sollen die tierischen Akteure in einem Gatter auf der Wiese beim Wollepark zu bestaunen sein.


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