Mit Musik durch Stadthistorie Chor Teutonia bringt Hommage an Delmenhorst auf Bühne

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Der Chor Teutonia um Chorleiterin Stefanie Golisch (Mitte), hier bei einem Konzert in der Stadtkirche, vereint bei einem Benefizkonzert Geschichten und Musik rund um Delmenhorst. Foto: Melanie HohmannDer Chor Teutonia um Chorleiterin Stefanie Golisch (Mitte), hier bei einem Konzert in der Stadtkirche, vereint bei einem Benefizkonzert Geschichten und Musik rund um Delmenhorst. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Eine Zeitreise durch die Historie der Stadt unternimmt der Chor Teutonia am 20. September im Kleinen Haus. Die Erlöse kommen dem Hospizverein Delmenhorst zu Gute.

Anekdoten und Geschichten über Delmenhorst verbunden mit Musik. Mit dieser Mischung betritt der Chor Teutonia am Donnerstag, 20. September, um 19 Uhr die Bühne im Kleinen Haus. Eine musikalische Hommage an die Stadt soll das Programm sein. „Delmenhorster Geschichten und Persönlichkeiten. Eine Zeitreise durch eine lebendige Stadt“ heißt es.

Premiere für Chorleiterin Stefanie Golisch

Zum ersten Mal seitdem die Bremer Mezzosopranistin Stefanie Golisch vor zwei Jahren die Leitung des rund 100 Männer und Frauen umfassenden Chores übernommen hat, bereiten sich die Mitglieder auf ein Konzert im Kleinen Haus vor. „Wir wollen das Haus voll bekommen“, kündigt die Chorleiterin und Solosängerin an.

Konzert führt durch die Stadtgeschichte

Zusammen mit Chormitglied und Historikerin Herta Hoffmann hat sie eine musikalische Hommage an die Stadt und ihre Geschichte zusammengestellt. Dafür musste die Bremerin sich zuerst mit der Geschichte der Nachbarstadt im Westen der Hansestadt vertraut machen. So war die Delmenhorster Stadtgeschichte Urlaubslektüre für Golisch. In der mit kleinen Geschichten über Stadt-Persönlichkeiten wie Graf Gerd dem Mutigen bis hin zu Arthur Fitger gespickten Moderation wird sie von Herta Hoffmann unterstützt. Der Chor wird am Klavier von Jan-Hendrik Ehlers begleitet.

Verdis Gefangenenchor bekommt positive Deutung

Verwoben sind die Zwischentexte mit „wunderschöner, abwechslungsreicher Musik von Schütz bis zu Element of Crime“, kündigt Golisch an. Plattdeutsche Lieder sind ebenso dabei wie Reminiszenzen an die Comedian Harmonists. Und der mit einem neuen Text von Kurt Hertha positiv umgedeutete Gefangenenchor aus Verdis Oper „Nabucco“ sei den vielen Menschen gewidmet, die vor mehr als 100 Jahren als Arbeitsmigranten nach Delmenhorst kamen, erläutert Hoffmann. Sogar ein kleiner Sängerkrieg, der sich tatsächlich einst zwischen evangelischen und katholischen Bahnreisenden abgespielt hat, wird inszeniert.

Konzerterlös wird an Hospizverein gespendet

Mit dem Konzertbesuch kann man auch Gutes tun. Die „Teutonen“ spielen das Benefizkonzert zugunsten des Hospizvereins Delmenhorst. Der Eintritt ist frei, der Chor hofft auf die großzügige Spendenbereitschaft des Publikums.


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