„Grenzgänger“ aus Bremen spielen „Konzert gegen Rechts“ in der Delmenhorster Stadtkirche

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Die „Grenzgänger“ (v.li.): Frederic Drobnjak (Gitarren, Gesang), Michael Zachcial (Gitarre, Gesang), Felix Kroll (Akkordeon, Gesang) und Annette Rettich (Cello, Gesang). Foto: Helena WuttkeDie „Grenzgänger“ (v.li.): Frederic Drobnjak (Gitarren, Gesang), Michael Zachcial (Gitarre, Gesang), Felix Kroll (Akkordeon, Gesang) und Annette Rettich (Cello, Gesang). Foto: Helena Wuttke

Delmenhorst. Die Bremer Gruppe „Grenzgänger“ gibt am Sonntag ein Konzert in der Stadtkirche. Das „Bündnis gegen Rechts“ unterstützt den Abend, der sich mit Karl Marx beschäftigt.

Chemnitz und Köthen sind als Städte für rechte Demonstrationen noch nicht in aller Munde gewesen, als das Konzert geplant wurde, das am kommenden Sonntag, 16. September, um 19 Uhr in der Stadtkirche beginnt. Und dennoch kommt das „Konzert gegen Rechts“ wohl zu rechten Zeit, aktuell ist es aber so oder so. Die Veranstaltung des Citykirchen-Projektes wird in Kooperation mit dem „Breiten Bündnis gegen Rechts – Delmenhorst bleibt bunt“ angeboten.

Den musikalischen Part dieses Abends mit klarer Botschaft übernehmen die „Grenzgänger“ aus Bremen mit ihrem neuesten Programm „Die wilden Lieder des jungen Marx“. Die Gruppe um Frederic Drobnjak, Michael Zachcial, Felix Kroll und Annette Rettich verspricht eine Mischung aus Chanson, Volkslied, Jazz, Blues und Musikkabarett.

Gegen die Ausbeutung des Menschen

„Es ist eine Zeitreise ganz besonderer Art, mit Liedern und Gedichten des 18-jährigen Karl Marx, die durch die ,Grenzgänger‘ in Musik gesetzt wurden“, so steht es in der Ankündigung. „Durch die musikalische Umsetzung werden der Zorn, die Zärtlichkeit, die unbändige Leidenschaft des jungen Karl Marx und seiner Generation spürbar, die die Revolution von 1848 in vielen Ländern Europas begann“, heißt es weiter. So entstehe ein Bild einer Generation, die vor 170 Jahren in halb Europa den Kampf gegen den Feudalismus, für Pressefreiheit und Demokratie und gegen die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen wagte.


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