Büro der Integrationslotsen Delmenhorster Migranten haben eine neue Anlaufstelle

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Stolz auf das neue Büro ist das Team der Integrationslotsen mit seinem ersten Vorsitzenden Vahap Aladag (Vierter von links). Foto: Vincent BußStolz auf das neue Büro ist das Team der Integrationslotsen mit seinem ersten Vorsitzenden Vahap Aladag (Vierter von links). Foto: Vincent Buß

Delmenhorst. Noch bessere Beratung anbieten wollen die Delmenhorster Integrationslotsen in ihrem neuen Büro. Künftig empfangen sie Flüchtlinge und Migranten am Stadtwall 10.

Bislang hauste das gesamte Team an der Langen Straße 4 auf 40 Quadratmetern. „Es wurde dort einfach zu eng“, berichtet Vahap Aladag, erster Vorsitzender der Integrationslotsen. Seit Donnerstag, 13. September, wird zusätzlich das neue Büro genutzt: ein ehemaliges Sonnenstudio mit einer Fläche von 140 Quadratmetern. Umgebaut hat der Verein selbst.

Dazu wird das neue Büro genutzt

Am neuen Standort werden Flüchtlinge und andere Migranten mit Sprachproblemen zur Beratung empfangen. Neben Verwaltungsräumen und einem Wartebereich gibt es gesonderte Büros extra für Arabisch, Afghanisch, Kurdisch und Bulgarisch. Seit dem vermehrten Zuzug von Flüchtlingen seien diese Sprachen besonders gefragt, erklärt der zweite Vorsitzende Muhanad Paulus. Insgesamt beherrsche das Team mehr als 17 Sprachen. Die Integrationslotsen helfen Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, beispielsweise bei Arztbesuchen, Behördengängen und Weiterbildungsangeboten. „Wir sind die Brücke “, sagt Aladag stolz.

Informationen über die Integrationslotsen

Der Verein hat mehr als 90 Mitglieder verschiedener Nationalitäten. Rund 20 Personen sind als Sprachvermittler tätig. Es gibt zwei Festangestellte und fünf 450-Euro-Jobs. Ein Großteil der finanziellen Unterstützung kommt von der Stadt Delmenhorst. Das Büro an der Langen Straße bleibt für Projekte bestehen.


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