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12.09.2018, 18:09 Uhr KOMMENTAR

Beim Vermieten sind weiche Faktoren gefragt

Kommentar von Kai Hasse

Privaten Vermieter müssen sich mit sozialen Kompetenzen absichern. Symbolfoto: dpaPrivaten Vermieter müssen sich mit sozialen Kompetenzen absichern. Symbolfoto: dpa

Delmenhorst. Private Vermieter sind anfällig für Misserfolge. Sie brauchen ein persönliches Verhältnis zum Mieter, um sich abzusichern. Ein Kommentar.

Gerade private Anbieter von Wohnraum gehen beim Vermieten ein heikles Geschäft ein: Sie haben meist weder die Erfahrung größerer Immobilienunternehmen, noch deren finanzielles Polster, noch die professionelle Distanz. Sie sind anfällig für Misserfolge.

Deshalb sind bei privaten Vermietern „weiche Faktoren“ gefragt: Sie müssen ein offenes Ohr haben für die aktuelle Lebenssituation ihrer Mieter. Und sie brauchen am besten schon vor Beginn des Mietverhältnisses ein persönliches Bild ihrer Mieter. Das gilt insbesondere bei einem angespannten Wohnungsmarkt.

Private Vermieter müssen also auch freundschaftliches Miteinander anbieten. So können sie Anzeichen für Probleme ihres Mieters eher bemerken – und so nicht nur Mietern, sondern mit informellen Übergangslösungen zur Miete auch sich selbst helfen, bevor es vor Gericht geht. Aber: Das heißt nicht, dass sie nicht auch die rechtlich möglichen Absicherungen einfordern sollten.


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