Ein Tag mit mehr als 36 Grad August in Delmenhorst erneut sehr warm und trocken

Von Wetterkontor

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Der August wartete in der Region mit einigen Hitzetagen auf. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpaDer August wartete in der Region mit einigen Hitzetagen auf. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Delmenhorst. Auch der August 2018 fiel in Delmenhorst wie bereits die Vormonate außergewöhnlich warm aus. Zudem war der Monat erneut trocken und sonnenscheinreich. Dies zeigen die Daten des Dienstleisters Wetterkontor.

Zu Beginn des Monats setzte sich unter Hochdruckeinfluss das überwiegend sonnige, trockene und teilweise heiße Wetter aus dem Juli fort. Dabei stiegen die Temperaturen am 7. August auf den Höchstwert des Monats von 36,3 Grad. In den folgenden Tagen brachte uns ein kräftiges Tief wechselhafteres Wetter mit einigen Regengüssen und auch Gewittern.

Auch in den Nächten nur wenig Abkühlung

Die Temperaturen gingen zurück, lagen aber immer noch zwischen 20 und 25 Grad. In der zweiten und dritten Dekade wechselten sich Tief- und Hochdruckeinfluss ab. Dabei pendelten die Temperaturen zunächst meist um die 25-Grad-Marke, am 22. August wurden aber auch noch mal 30 Grad erreicht. Eine markante Abkühlung gab es mit einem Höchstwert von nur noch 16,8 Grad am 25. August. In den Nächten lagen die Tiefstwerte meist über zehn Grad, teilweise auch über 15 Grad. Erst zum Monatsende hin sanken die Temperaturen auch öfter unter die Zehn-Grad-Marke. Am kühlsten war es mit einem Minimum von 7,3 Grad in der Nacht zum 26. August.

Weniger Regen und mehr Sonne als im Durchschnitt

Wetter Delmenhorst August 2018

Im Mittel ergab sich eine Temperatur von 19,5 Grad. Damit liegt der August zwei Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Im Laufe des Monats gab es einige Schauer, örtlich auch mal Gewitter. Das Niederschlagsdefizit konnte dadurch allerdings nicht ausgeglichen werden. An der Wetterstation in Bremen fielen mit 51,6 Litern pro Quadratmeter nur 75 Prozent des Klimamittels. Die Sonne schien häufig, sodass am Ende etwa 19 Prozent mehr Sonnenstunden als im Durchschnitt registriert wurden.


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