Jugendliche Delmenhorster Forscher Labor in Großer Höhe verbindet Lernen mit Spaß

Von Jasmin Johannsen

Meine Nachrichten

Um das Thema Delmenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Heike Kroll (ganz rechts) wird ab sofort kleine Entdecker im neuen Naturlabor Große Höhe betreuen. Wolfgang Etrich, Theo und Lasse, sowie Bürgermeister Hermann Thölstedt und Peter Lünenborg (v.li.) waren die ersten Besucher. Foto: Jasmin JohannsenHeike Kroll (ganz rechts) wird ab sofort kleine Entdecker im neuen Naturlabor Große Höhe betreuen. Wolfgang Etrich, Theo und Lasse, sowie Bürgermeister Hermann Thölstedt und Peter Lünenborg (v.li.) waren die ersten Besucher. Foto: Jasmin Johannsen

Delmenhorst. Um eine Attraktion reicher ist die Große Höhe seit gestern Nachmittag. Anlässlich des Sommertreffs übergab der Lions Club Delmenhorst-Burggraf ein Naturlabor an den Förderverein des Landschulheims.

„Jeder, der in Delmenhorst zur Grundschule gegangen ist, hat auf der Großen Höhe schon tolle Tage erlebt“, stellte Wolfgang Etrich, amtierender Präsident des Lions Club Delmenhorst-Burggraf, am gestrigen Nachmittag fest. „Ein passender Ort für uns also, um Kinder zu unterstützen.“ Vielfältige Projekte hat der Club in der Vergangenheit auf dem Gelände der Großen Höhe schon umgesetzt. Das neueste ist ein renovierter Bauwagen, der dem Förderverein des städtischen Schullandheims anlässlich des jährlichen Sommertreffs übergeben wurde. Im „Naturlabor“ soll den Grundschülern ab sofort spielerisch die Tier- und Pflanzenwelt nähergebracht werden.

Schmetterlingen beim Entstehen zusehen

Die Umweltpädagogin Heike Kroll hat das Konzept für das Naturlabor entwickelt. Sie veranstaltet Waldführungen für Kindergartenkinder und Grundschüler und weiß wie diese altersgerecht an die Umweltbildung herangeführt werden können. So verbergen sich hinter den Schranktüren des Naturlabors Fichtennadeln, Brennnesselzweige, Becherlupen, Mikroskope, Modeltiere und auch einfaches Papier. „Wir wollen hier Kräutersalz herstellen oder beobachten wie Schmetterlinge entstehen“, berichtete Kroll. Kleingruppen von maximal acht Kindern kann das Naturlabor aufnehmen. „So können wir die einzelnen Themen intensiv bearbeiten“, erklärte die Umweltpädagogin.

Um eine Attraktion reicher

„Das neue Naturlabor wird vielen Kindern zugutekommen“, befand auch der Vorsitzende des Fördervereins Peter Lünenborg. Von Ende Februar bis Anfang Dezember sei das Schullandheim momentan voll ausgelastet. Vor allem würden Grundschüler und Kindergartenkinder aus Delmenhorst kommen, in den Sommerferien werde das Heim aber auch von anderen Gruppen besucht. Sichtlich stolz ist Lünenborg auf die „sehr gute Belegung“. „Mit dem Naturlabor sind wir jetzt natürlich um eine Attraktion reicher“, meinte der Vereinsvorsitzende. Vieles sei nur durch die „tolle Zusammenarbeit“ mit dem Lions Club oder durch anderweitige Stiftungen möglich: „Momentan versuchen wir einen Aquapark zu bauen, aber dafür sind wir auch wieder auf Spenden angewiesen.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN