„Stadtentdecker“ in Delmenhorst Gesundheitsförderer wollen eine Welle lostreten

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Wie die Freizeitgestaltung (hier im Jugendhaus „Horizont“)  in Delmenhorst künftig aussehen könnte, das soll „Stadtentdecker“ untersuchen. Archivfoto: Andreas NistlerWie die Freizeitgestaltung (hier im Jugendhaus „Horizont“) in Delmenhorst künftig aussehen könnte, das soll „Stadtentdecker“ untersuchen. Archivfoto: Andreas Nistler

Delmenhorst. Das Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung will im Herbst die Möglichkeiten von Freizeitanbietern und die Wünsche von Kindern möglichst konkret gegenüberstellen. Dafür ruft es das Projekt „Stadtentdecker“ ins Leben.

Das Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung (DIG) fragt: Was kann man konkret für mehr Miteinander, mehr Austausch, mehr Gehört-Werden, mehr Transparenz, mehr Mitgestaltung, mehr Gesundheit für alle tun? Die Antwort gibt das DIG selbst: Delmenhorster sollen sich in diesem Herbst am Projekt „Stadtentdecker“ beteiligen. Der Aufruf geht an alle Schüler, Eltern, Lehrer, Freizeitanbieter, Vereine, Kaufleute, und andere, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Sie sollen gemeinsam „1000 Gestaltungsräume“ finden und ihre Aktivitäten besser aufeinander abstimmen.

Infoveranstaltung im MaxX

Eine Infoveranstaltung zu dem Projekt ist am Mittwoch, 12. September, um 16 Uhr im Maxx Delmenhorst. Im Anschluss zeigt das Kino einen Film zum Eintrittspreis von zwei Euro für alle, die an der Infoveranstaltung teilgenommen haben und ihre Einladung mitbringen.

Wie ist es, in Delmenhorst zu leben?

Mit dem Projekt sollen Freizeitanbieter die Chance bekommen, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass sich jemand für sie engagiert. Am 23. und 24. November findet der „Tag der Tausend!“ statt, an dem möglichst viele Freizeitanbieter verschiedene Orte mit Aktivitäten beleben sollen. Infos und Anmeldung dazu gibt es unter www.stadtentdecker­in.de/tag-der-1000. Parallel findet im November in weiterführenden Schulen die Projektzeit „Delmenhorst&Du!“ statt, in der sich Kinder und Jugendliche mit der Frage auseinandersetzen sollen, wie es ist, in Delmenhorst zu leben. Die Ergebnisse werden am 23. und 24. November zentral ausgestellt. So soll „Stadtentdecker“ Ideen und Wünsche von Kindern und Jugendlichen dem tatsächlich vorhandenen Angebot gegenüberstellen – und die Seiten sollen ins Gespräch kommen. Das Portal www.mycityboard.de bildet die Kommunikationsschnittstelle zwischen Anbietern und Schülern.

Leuchtturm für demokratisches Engagement

Das DIG hat das Projekt gezielt für Delmenhorst konzipiert. Die Leitung haben Dr. Johann Böhmann und Anna Stumpe. Ziel ist, dass Ende November „eine Welle losgetreten wird, die noch lange nachhallt und dazu führt, dass Delmenhorst zum Leuchtturm für demokratisches Engagement, Dialog und Beteiligung wird.“


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