Delmenhorster Unternehmen Delmod-Fabrik ist nur noch Bauschutt

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Delmenhorst. Nur noch wenige Arbeiten sind zu tun, dann ist das Delmod Gelände bereit für Neues. Auf die Pläne für das Delmenhorster Areal können Bürger noch bis zum 28. September Einfluss nehmen.

Der Abriss der ehemaligen Textilfabrik Delmod ist fast abgeschlossen. „Die oberirdischen Gebäudeteile sind vollständig abgebrochen. Aktuell werden die letzten Restarbeiten im Bodenbereich durchgeführt sowie der Bauschutt entsorgt“, heißt es von Eyke Swarovsky, Kommunikationsmanager der Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Auf dem Delmod-Gelände sollen zahlreiche Häuser in unterschiedlicher Größe entstehen, wie im aktuellen Bebauungsplan zu sehen ist. Grafik: Jan Eric Fiedler/Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen

„Mit ersten Bautätigkeiten ist realistisch gesehen im Jahr 2020 zu rechnen“, teilt Stadtsprecher Timo Frers auf dk-Anfrage mit. Der Bebauungsplan sieht zurzeit den Bau von 174 bis 222 Wohneinheiten vor. „Der städtebauliche Entwurf liegt vor und ist von den politischen Gremien bereits sehr positiv aufgenommen worden.“

Bei der Planung dürfen sich alle beteiligen

Der Öffentlichkeit wird im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung Gelegenheit gegeben, sich bis einschließlich 28. September zum Konzept zu äußern. Bis einschließlich zum 28. September dürfen sich alle während der Sprechzeiten im Fachdienst Stadtplanung (Stadthaus, 1. Obergeschoss, Zimmer 208) über die Ziele und Zwecke der städtebaulichen Planung zu unterrichten und sich zum städtebaulichen Konzept zu äußern.

Die Sprechzeiten des Fachdienstes sind: montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 Uhr bis 16 Uhr. Weiterhin wird die Möglichkeit angeboten, telefonisch unter (04221) 99-2674 einen individuellen Termin zu vereinbaren.

Die Unterlagen zum Bebauungsplan können im oben genannten Zeitraum auch über die Website der Stadt Delmenhorst eingesehen werden.

Auch Kinder und Jugendliche sind dazu aufgerufen, sich zu der städtebaulichen Planung zu äußern.


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