Neunjährigen Sohn gewürgt Delmenhorster wegen versuchten Mordes vor Gericht

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Ein 44-jähriger Delmenhorster muss sich vor dem Landgericht Oldenburg verantworten. Symbolfoto: Michael GründelEin 44-jähriger Delmenhorster muss sich vor dem Landgericht Oldenburg verantworten. Symbolfoto: Michael Gründel

Delmenhorst. Versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung wird einem 44-jährigen Delmenhorster zur Last gelegt. Er muss sich ab Dienstag, 11. September 2018, vor dem Landgericht Oldenburg verantworten.

Der Mann soll im vergangenen April in Delmenhorst seinen im Bett schlafenden, neunjährigen Sohn auf den Fußboden gezerrt und gewürgt haben. Hierbei soll er den Tod seines Sohnes beabsichtigt haben.

Schub von Schizophrenie gemutmaßt

Bei der Tat soll der Beschuldigte aufgrund eines akuten Schubes seiner Schizophrenie gehindert gewesen sein, das Unrecht der Tat zu erkennen und entsprechend anders zu handeln.

Der Mann ist seit dem Vorfall vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Gegen ihn läuft ein Sicherungsverfahren, da die dauerhafte Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht kommt.


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