Diverse Vorfälle gemeldet Autobahnschütze an A28 und 29: Soko prüft Verdachtsfälle

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Auf der A28 bei Hatten fahndete die Polizei am Freitagmittag nach dem Autobahnschützen. Foto: NonstopnewsAuf der A28 bei Hatten fahndete die Polizei am Freitagmittag nach dem Autobahnschützen. Foto: Nonstopnews

Oldenburg. Im Fall des Autobahnschützen an der A28 und A29 hat die Polizei die Sonderkommission „Visier“ eingerichtet. Seit Bekanntwerden der Schüsse wurden diverse Vorfälle gemeldet.

Laut Mitteilung der Polizeidirektion Oldenburg wurden in den vergangenen Tagen, seit der Einrichtung der Soko Visier, verschiedenen Polizeidienststellen in der Region diverse Vorfälle gemeldet, bei denen Verkehrsteilnehmer plötzlich auftretende Beschädigungen an ihren Fahrzeugen und verdächtige Personen mitgeteilt haben. Unter anderem meldete ein 60-jähriger Verkehrsteilnehmer aus Oldenburg am Montag die Beschädigung seiner Windschutzscheibe, nachdem er zuvor gegen 9.05 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Rastede auf der A 29 in Richtung Oldenburg einen lauten Knall wahrgenommen hatte.

(Weiterlesen: Fahndung nach Autobahnschützen auf A28 bei Hatten)

Jede Meldung wird geprüft

„Die Polizei nimmt jeden gemeldeten Vorfall sehr ernst und leitet unverzüglich polizeiliche Sofortmaßnahmen ein“, heißt es in der Mitteilung. Darüber hinaus werden Tatzusammenhänge mit zuvor gemeldeten Vorfällen geprüft, bei denen Beschädigungen an Fahrzeugen durch eventuellen Beschuss hervorgerufen sein könnten.

Auch andere Ursachen für Beschädigungen

„Als Ursache für plötzlich auftretende Beschädigungen der Windschutzscheiben, Seitenscheiben oder auch laute Knallgeräusche können beispielsweise aber auch Steinschläge, hochgewirbelte Gegenstände oder Zusammenstöße mit Tieren (u.a. Vögel) in Betracht kommen“, schreibt die Polizei. In einigen Fällen ließe sich anhand des vorgefundenen Schadensbildes bereits ein Zusammenhang mit den Ermittlungen der Soko Visier ausschließen.

Aufmerksame Bevälkerung

Zudem zeigt laut Mitteilung ein beispielhafter Vorfall am Montagnachmittag, wie aufmerksam die Bevölkerung reagiert. Gegen 16.50 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer mit, dass auf einer Brücke im Bereich der Autobahn 1 bei Wildeshausen eine männliche Person mit einem Gewehr stehen würde. Bei der Überprüfung der Person stellte sich heraus, dass es sich bei dem mitgeführten Gegenstand um eine Fotokamera handelte.


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