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03.09.2018, 19:21 Uhr STADT GEGEN STATIONÄRE BLITZER

Lärmbelastung in Delmenhorst droht sich zu verschärfen

Kommentar von Michael Korn

Eine stationäre Radarkontrolle blitzt einen Raser. Delmenhorst will es bei mobiler Überwachung belassen. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpaEine stationäre Radarkontrolle blitzt einen Raser. Delmenhorst will es bei mobiler Überwachung belassen. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Delmenhorst. Die Stadt Delmenhorst setzt auf mobile Tempokontrollen bei der Überwachung des Verkehrs. Anwohner leiden derweil unter zunehemender Belästigung durch Verkehrslärm. Ein Kommentar von dk-Redaktionsleiter Michael Korn.

Die mitunter unzumutbare Lärmbelästigung durch Schwertransporte und Raser wird alleine aufgrund zunehmender Fahrzeugzahlen in den kommenden Jahren auf den Hauptverkehrsadern im Stadtgebiet zunehmen. Der morgendliche Berufsverkehr beispielsweise auf der Stedinger Straße in Richtung Wesermarsch und Bremen (über Strom) stellt für manche Anwohner eine erhebliche gesundheitliche Belastung dar. Auf diesem Zubringer vereinen sich Pendler und Lastwagenfahrer aus dem Stadtgebiet sowie über Hoykenkamp und die Friedensstraße aus Ganderkesee.

Forderungen nachvollziehbar

Fahrzeugaufkommen und Lärmsituation drohen sich zu verschärfen, wenn die neue Bundesstraße 212 im Bereich Deich- und Sandhausen fertiggestellt ist – falls Auf- und/oder Abfahrten zur A281 eingeplant werden sollten. Forderungen nach schärferen Tempokontrollen sind daher mehr als nachvollziehbar. Rat und Verwaltung müssen für die besonders betroffenen Hauptstraßen in Delmenhorst Lösungen diskutieren. Sanktionen sind dabei das eine – möglicherweise muss aber auch über verkehrslenkende Maßnahmen nachgedacht werden wie beispielsweise Geschwindigkeitsbeschränkungen. Diese wirken sich zumindest direkt auf dem Geräuschpegel aus.


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