„Gesund in Delmenhorst“ Vorträge für Patienten sollen Bindung schaffen

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Ärzte des JHD sollen mit Vorträgen das Vertrauen und die Bindung der Menschen erhöhen. Foto: dpaÄrzte des JHD sollen mit Vorträgen das Vertrauen und die Bindung der Menschen erhöhen. Foto: dpa

Delmenhorst. Ärzte des Krankenhauses Delmenhorst werden ab Mitte September Vorträge über medizinische Probleme halten. Damit soll das Vertrauen der Delmenhorster in ihr Krankenhaus gestärkt werden.

Vorträge von JHD-Ärzten für mögliche JHD-Patienten sollen die Bindung zwischen dem städtischen Krankenhaus und Delmenhorstern stärken. Das Programm für die zweite Jahreshälfte steht, die Reihe soll sich fortsetzen. Sie trägt den Titel „Gesund in Delmenhorst“.

Rund 15 Prozent der Patienten verloren

Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat sollen die Delmenhorster sich über ein breites Spektrum an Krankheiten und Heilmöglichkeiten erkundigen können. Das ist nun ein neuer Plan der JHD-Leitung und der Ärzte. Die Vorträge sollen Vertrauen schaffen, sagt JHD-Geschäftsführer Florian Friedel bei der Vorstellung neuer Projekte des Hauses. „In den letzten vier bis fünf Jahren haben wir rund 15 Prozent an Leistung verloren“, sagt Friedel mit Bezug auf die Delmenhorster, die bei Krankheiten eben nicht ins Krankenhaus Delmenhorst gehen, sondern in umliegende Krankenhäuser. „Wir wollen die Delmenhorster und Ganderkeseer zurückholen. Das ist unser Anspruch als regionaler Versorger“, so Friedel.

Vorträge in mehreren Sprachen

Die ersten Vorträge sind geplant, sie werden von Ärzten des JHD gehalten. Beginnen wird Dr. Markus Phillip am 13. September mit dem Vortrag „Schnell wieder mobil: schonender Gelenkersatz für Knie und Hüfte mit minimalinvasiver Endoprothetik“. Am 27. September folgt „Diagnose COPD – und jetzt“ über die chronische Bronchitis mit oder ohne Emphysem von Dr. Christof Göbel. Weitere Vorträge handeln von der Behandlung chronischer Schmerzpatienten, Darmkrebs, Wechseljahre, Gesundheit der Leber und Schultererkrankungen. Den Darmkrebs-Vortrag gibt es zwei Wochen nach dem eigentlichen Vortrag auch auf Russisch. Vorträge in türkischer Sprache sind ebenfalls geplant. Weitere Sprachen sind möglich, Friedel zählt eine ganze Reihe europäischer und asiatischer Sprachen auf. Ein Zweck der Vorträge soll es auch sein, auf aktuelle Probleme eingehen zu können – wie eine Ablehnung von Impfungen oder Sorglosigkeit gegenüber weitreichenden gesundheitlichen Misständen.

Besucher-Café mit neuem Namen

Angenehm soll es werden, weil die Vorträge im neu gestalteten Besucher-Café des Krankenhauses stattfinden sollen. Das ist nun neu gepachtet worden vom Gastwirt Matay Özcan. Er hat es renoviert – nun soll es auch einen neuen Namen bekommen: Café Dia. Bisher gab es bereits Kurse im JHD, die im Blauen Salon des Krankenhauses, einem größeren Raum im Verwaltungstrakt, stattgefunden haben. Sie laufen noch – und werden angeboten von der Onkologischen Praxis Oldenburg, einem externen Partner des JHD.


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