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Abgeschlossene Innenstadtsanierung Hauseigentümer in der Delmenhorster City sollen zahlen

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Mit dem Abschluss der Arbeiten am City-Pflaster hat sich auch der Wert von Grundstücken in der Innenstadt erhöht. Eigentümer müssen nun Ausgleichszahlungen leisten. Archivfoto: Frederik GrabbeMit dem Abschluss der Arbeiten am City-Pflaster hat sich auch der Wert von Grundstücken in der Innenstadt erhöht. Eigentümer müssen nun Ausgleichszahlungen leisten. Archivfoto: Frederik Grabbe

Delmenhorst Die Innenstadtsanierung ist abgeschlossen, der Wert der Immobilien in der City hat sich damit erhöht – und nun sollen Hauseigentümer insgesamt rund 500.000 Euro zahlen. Die Stadt hat sie am Dienstag über das Prozedere der Ausgleichsbeträge informiert.

Auf Delmenhorster Immobilienbesitzer an der Langen Straße und der Bahnhofstraße kommen in den kommenden Wochen einige Kosten zu. Der Grund: Die Stadtverwaltung berechnet derzeit die grundstücksbezogenen Ausgleichsbeträge, die im Rahmen der Innenstadtsanierung anfallen. Nach Angaben der Stadt steht der exakte Betrag noch nicht fest. Die Verwaltung rechnet insgesamt grob mit 500.000 Euro.

50 Eigentümer informiert

Über die Sanierungsarbeiten sowie über das Verfahren der Ausgleichsbeträge sind die Eigentümer aus dem ehemaligen Sanierungsgebiet „Innenstadt Zentrum“ am Dienstagabend in der Markthalle informiert worden, heißt es weiter. Stadtbaurätin Bianca Urban, der Fachdienst Stadtplanung, Holger Seifert als Vorsitzender des Gutachterausschusses Oldenburg-Cloppenburg und der Geschäftsführer des Sanierungsträgers Baubecon, Rolf Schütte, haben den Angaben zufolge Auskunft erteilt. Rund 50 Eigentümer nahmen an der Infoveranstaltung teil.

Elf Millionen Euro investiert

Den Abschluss der Sanierungsarbeiten hat die Stadt erst Anfang Mai mit einem großen Fest gefeiert. Rund elf Millionen Euro flossen seit 2006 in die Delmenhorster Innenstadt, 4,5 Millionen Euro schossen das Land Niederachsen und der Bund im Rahmen der Städtebauförderung zu. Der Umbau des Rathausplatzes, die Neugestaltung der Fußgängerzone und der Markthalle sind drei Beispiele für Sanierungsarbeiten der vergangenen zwölf Jahre.

Wert der Grundstücke ist gestiegen

Dass nun Ausgleichsbeträge anfallen, liegt nach Angaben des Rathauses an der förmlichen Aufhebung der Sanierungssatzung. Die Beträge errechnen sich laut Stadt „aus den Erhöhungen der Bodenwerte für die einzelnen Grundstücke, die sich durch die Sanierung ergeben haben“. Diese Werte werden durch unabhängige Gutachter ermittelt.


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