25. Hökermarkt ein Erfolg Beim Hasberger Flohmarkt hökert ein ganzes Dorf mit

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Delmenhorst. Von 410 zufriedenen Standbetreibern und 19.000 Besuchern berichtet das Organisationsteam vom Verkehrsverein Hasbergen nach dem 25. Hökermarkt. Neben Delmenhorstern stöberten und feilschten viele Auswärtige mit.

Schwer bepackt mit Schnäppchen von der Schallplatte bis zum Bobbycar und von der Handtasche bis zum Bilderrahmen haben viele der rund 19.000 Besucher am Sonntag den 25. Hasberger Hökermarkt verlassen. Zumindest schätzt das Organisationsteam um Uwe Dähne vom Hasberger Verkehrsverein, dass die hohe Besucherzahl aus dem Vorjahr bei bestem Flohmarktwetter wieder erreicht wurde. Die drei Parkplätze jedenfalls waren gut ausgelastet, vor allem morgens zum Start und am frühen Nachmittag schoben sich Flohmarktfans massenweise durch die Hasberger Dorfstraße.

Schon 100 Reservierungen für 2019 trotz steigender Preise

Die Besucher sowie die rund 410 Standbetreiber seien „sehr zufrieden“ gewesen, berichtet Dähne. Über 100 Reservierungen nahmen die rund 20 aktiven Ehrenamtlichen von Verkehrsverein und Feuerwehr bereits für 2019 entgegen –und das obwohl die Standpreise dann von 25 auf 28 Euro klettern. „Die Kosten für Toilettenwagen und Brandschutzwache, Sanitäter und städtische Gebühren explodieren“, vergleicht der Verkehrsvereins-Vorsitzende mit den Vorjahren. Daher appelliert er auch an Hasberger, die auf ihren Höfen kostenlos Stände aufschlagen, sich fair an diesen wachsenden Kosten zu beteiligen.

Wolfsburgerin reist jedes Jahr extra an

Viele Delmenhorster sind unter den Flanierenden, aber auch Auswärtige wie Manuela Borck. Die Wolfsburgerin besucht immer eigens am Hökermarkt-Sonntag ihre Schwester in Elsfleth und bummelt mit ihr durch Hasbergen. „Es ist super, dass hier das ganze Dorf mitmacht“, lobt die Flohmarkt-Liebhaberin und dreht ein Weinglas von Sabine Puschs Tapeziertisch in ihrer Hand. Die Bremerin kommt zwar ursprünglich aus Delmenhorst, beim Hökermarkt verkauft sie aber zum ersten Mal. „Ein Bekannter hat mir erzählt, wie schön es hier ist“, sagt sie, „und er hatte recht“.

Kartoffelpuffer und Kuchen für den guten Zweck

Viele Standbetreiber leeren ihre Speicher, Abstellräume und Keller auf eigene Rechnung, manche verkaufen aber auch für Wohltätiges. So sammeln Hildburg Innecken und ihre Mitstreiter für soziale Projekte in Uganda, der Lions Club Delmenhorst brät Kartoffelpuffer für den guten Zweck und ein paar Stände weiter verkaufen Mütter Kuchen zugunsten der Hasberger Grundschule. Dieser will auch der Verkehrsverein etwaige Überschüsse zukommen lassen. „Wir sind stolz, dass wir das jetzt schon seit 25 Jahren so machen“, freut sich Mitorganisator Uwe Dähne am Ende des Tages und dankt bei der Gelegenheit gleich Stadt und Feuerwehr. Die Zusammenarbeit mit beiden laufe inzwischenperfekt.


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