25 Jahre DRSK in Delmenhorst Deutsch-russischer Kulturkreis feiert Jubiläum mit Konzert

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Das Ensemble Kaleidoskop ist aus Russland in Delmenhorst zu Gast. Foto: Deutsch-Russischer Sozial- und KulturkreisDas Ensemble Kaleidoskop ist aus Russland in Delmenhorst zu Gast. Foto: Deutsch-Russischer Sozial- und Kulturkreis

Delmenhorst. Das Ensemble Kaleidoskop aus Borisoglebsk spielt am 1. September anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Deutsch-Russischen Sozial- und Kulturkreises (DRSK) in Delmenhorst. Auch eine Delegation der Verwaltung der russischen Partnerstadt reist an.

Mit einem Hilfstransport nach Borisoglebsk hat am 8. Februar 1991 eine Städtefreundschaft ihren Anfang genommen, die seit seiner Gründung 1993 der Deutsch-Russische Sozial- und Kulturkreis (DRSK) pflegt und ausbaut. Nach dem anfangs Hilfsleistungen für Kinderklinik, Waisenhaus und Bevölkerung in Borisoglebsk im Vordergrund standen, rückten der Jugend- und Kulturaustausch immer mehr in den Fokus. Da passt es, dass der DRSK seinen 25. Geburtstag am Samstag, 1. September, mit einem Konzert des Ensembles Kaleidoskop aus der Partnerstadt feiert.

Quintett spielt russische Komponisten und Tango

Ab 19.30 Uhr spielt das Quintett, das aus Lehrkräften der renommierten Musikfachschule in Borisoglebsk besteht, in der Turbinenhalle des Nordwestdeutschen Museums für Industriekultur. Das Programm umfasst Stücke bisher weniger bekannter russischer Komponisten wie Wladimir Cosma, G. Beljajev, Roman Baschilin und Wladimir Solotarjov. Daneben hat das Ensemble ein Faible für den argentinischen Tango entwickelt und wird auch Stücke von Astor Piazzolla, Richard Galliano und Carlos Gardel aufführen. Der Konzertabend ist eingebettet in das 30. Museumsfest des Förderkreises Industriemuseum. Förderkreis und DRSK bitten anstelle eines Eintrittsgeldes um Spenden für Ensemble und Museumsarbeit.

„Gute Beziehungen pflegen und ausbauen“

Neben dem Musikensemble hat der DRSK auch eine Delegation aus der Stadtverwaltung Borisoglebsk eingeladen. „Wir wollen uns weiterhin engagieren, die guten Beziehungen zu Borisoglebsk und die vielen freundschaftlichen Kontakte mit Menschen aus unserer Partnerstadt zu pflegen und auszubauen“, erklärt DRSK-Vorsitzender Friedrich Hübner anlässlich des Jubiläums. Erschwert werde dies allerdings dadurch, dass das Stadionheim nicht mehr als Unterkunft für den Jugendaustausch zur Verfügung stehe, sowie durch „die Entwicklung der zwischenstaatlichen Beziehungen“.


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