Fest „Sommer in der Delme“ Delme-Werkstätten gewähren Einblick in ihre Arbeit

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Über die Arbeit in den Werkstätten klärte auch der Gruppenleiter Mike Ackermann (Zweiter von rechts) auf. Foto: Vincent BußÜber die Arbeit in den Werkstätten klärte auch der Gruppenleiter Mike Ackermann (Zweiter von rechts) auf. Foto: Vincent Buß

Delmenhorst. Wer sich schon immer einmal ein Bild von dem geschäftigen Treiben in den Delme-Werkstätten machen wollte, konnte dies am Freitag, 24. August, beim „Sommer in der Delme“ tun. Das Fest war zum ersten Mal auch ein Tag der offenen Tür.

Während draußen drei Bands für Stimmung sorgten, konnten die Gäste in den Werkstätten den Beschäftigten über die Schultern schauen. Die Aufgabenbereiche sind vielfältig: von Metall- und Holzarbeiten bis zu Elektromontage und Verpackung. Die Besucher waren beeindruckt: „Es sind schon wirklich komplizierte Arbeiten dabei“, sagte etwa Rotraud Braue. Mit ihrem Besuch wollte die Delmenhorsterin Interesse und Wertschätzung bekunden.

Darüber freuten sich auch die Beschäftigten. Etwa die 48-jährige Alexandra, die Gegenstände für Baumärkte verpackt. „Die Leute können so sehen, wie die abgepackten Sachen im Baumarkt entstanden sind“.

Das steckt hinter den Delme-Werkstätten

Einen Tag der offenen Tür veranstalten die Delme-Werkstätten laut Betriebsleiter Thomas Meyer immer, wenn es Veränderungen gibt. In diesem Fall war es der Anbau der Tagesförderstätte im vergangenen November. „Die meisten Gäste kommen dann aus dem Dunstkreis der Werkstätten – etwa Angehörige der Beschäftigten“, berichtete er am Freitag.

Der Werkstättenverbund der Lebenshilfe betreibt auch Standorte in den Landkreisen Oldenburg und Diepholz. Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen sollen dort über Arbeit und berufliche Bildung am gesellschaftlichen Leben teilhaben.


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