IHK ehrt Ausbildungsbeste Große Bühne für die besten Azubis aus Delmenhorst und umzu

Von Ole Rosenbohm

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Ehrung für die Prüfungsbesten aus dem Landkreis Oldenburg und Delmenhorst: Bei einer Feierstunde in Oldenburg gratulierten IHK-Präsident Gert Stuke (rechts) und Thomas Hildebrandt, Stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer (links), unter anderem Philipp Braams (Vierter von rechts). Die weiteren Einser-Absolventen (in alphabetischer Reihenfolge): Fabian Amenda, Jessika Dewenter, Anna-Lena Gercken, Ria Knief, Ekaterina Kordyuk, Christian Kühling, Tim Künstler, Konrad Manigk, Christopher Rolfes, Michelle Schneider, Niklas Siemens, Mandy Squint, Natalia Szyniec, Alicia Seline Wieting, Jana Wobbe und Eileen Wöbse. Foto: Andreas BurmannEhrung für die Prüfungsbesten aus dem Landkreis Oldenburg und Delmenhorst: Bei einer Feierstunde in Oldenburg gratulierten IHK-Präsident Gert Stuke (rechts) und Thomas Hildebrandt, Stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer (links), unter anderem Philipp Braams (Vierter von rechts). Die weiteren Einser-Absolventen (in alphabetischer Reihenfolge): Fabian Amenda, Jessika Dewenter, Anna-Lena Gercken, Ria Knief, Ekaterina Kordyuk, Christian Kühling, Tim Künstler, Konrad Manigk, Christopher Rolfes, Michelle Schneider, Niklas Siemens, Mandy Squint, Natalia Szyniec, Alicia Seline Wieting, Jana Wobbe und Eileen Wöbse. Foto: Andreas Burmann

Oldenburg. Für ihre glatte Eins im Ausbildungszeugnis durften sich am Freitag junge Leute aus dem Bereich der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer in der Weser-Ems-Halle Oldenburg feiern lassen. Sieben von ihnen kamen aus Delmenhorst, zehn aus dem Landkreis Oldenburg.

Unter den 201 Ausbildungsbeste sind 17 Absolventen, die ihre Lehre in einem Betrieb in Delmenhorst oder im Landkreis Oldenburg absolviert haben. Mit über 1000 Gästen – darunter Absolventen, Verwandte und Freunde sowie Ausbilder, Prüfer und Firmenchefs – war das Saalparkett fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Musik durch ein Jugendorchester und Comedy durch das „Institut Impro“ aus Bremerhaven sorgten für eine große Bühne für die besten Azubis der Region. Neben persönlichen Gratulationen durch die IHK-Spitze durften sie sich über eine gerahmte Urkunde und einen mit eigenem Namen gravierten Kugelschreiber freuen.

Erinnerungen an Ausbildungsjahre ausgetauscht

Drei Jahre Arbeit mit Einsätzen in allen möglichen Abteilungen und Arbeitsschichten sowie der Berufsschule liegen hinter den Azubis. „Das kann schon eine schwierige Zeit sein“, weiß Jana Becker, Ausbilderin bei Kaufland in Delmenhorst. Eine Eins im Abschlusszeugnis sei nicht selbstverständlich, normal seien Zweien oder Dreien. Beckers Azubi Philipp Braams allerdings hat seine Ausbildung mit der Höchstnote abgeschlossen. „Ich musste gar nicht so viel dafür arbeiten“, sieht der 26-Jährige seine Lehrzeit als Einzelhandelskaufmann locker. „Klar, ab und zu war es anstrengend“, sagte Braams. Solche Phasen hätte aber dann das „super Verhältnis“ zu Mitschülern und Kollegen aufgefangen. Die Kollegen behält er, Braams wurde übernommen und wird kommendes Jahr in einer neuen Filiale in Bremen-Vegesack und an seinen Berufszielen arbeiten: zunächst eine Abteilungsleitung, „langfristig eine Hausleitung“.

IHK-Präsident setzt auf Ausbildungsqualität

IHK-Präsident Gert Stuke unterstrich in seiner Ansprache, wie wichtig Qualität in der Ausbildung sei. Er wünsche sich, dass sie „breit in der Fläche“ ansteige. „Das ist der Weg, um dauerhaft zu mehr Ausbildung zu kommen und auch schwächeren Azubis gute Entwicklungschancen zu bieten.“ Durch Ausbildungsqualität, verlässliche und engagierte Ausbilder sowie ein gutes Betriebsklima gelinge es am ehesten, Absolventen nach der Ausbildung im Unternehmen zu beschäftigen.

3848 Auszubildende geprüft

Die Oldenburgische IHK habe in diesem Sommer 3848 Auszubildende in 116 Berufen geprüft. 157 der besonders erfolgreichen Absolventen hätten eine kaufmännische Ausbildung durchlaufen, 44 eine gewerblich-technische. Dafür seien 1308 Prüfer und Prüferinnen ehrenamtlich im Einsatz gewesen, die übrigens laut IHK so viele „Einser“ wie noch nie zuvor betreuten.


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