Neue Reihe startet Ökumenische Friedensgebete in Delmenhorster Stadtkirche

Meine Nachrichten

Um das Thema Delmenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Stehen hinter den ökumenischen Friedensgebeten (v.li.): Hildegard Charzinski, Kirsten Meyer, Barbara Bockentin, Rudi Grützke, Ralf Frerichs, Gabi Laurinat und Thomas Meyer. Foto: Marco JuliusStehen hinter den ökumenischen Friedensgebeten (v.li.): Hildegard Charzinski, Kirsten Meyer, Barbara Bockentin, Rudi Grützke, Ralf Frerichs, Gabi Laurinat und Thomas Meyer. Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Krisen, Konflikte, Kriege – die Sehnsucht nach Friedensgebeten steigt. Davon ist eine ökumenischer Kreis überzeugt. Ab dem 5. September soll in Delmenhorst regelmäßig für Frieden gebetet werden.

Den Anstoß gegeben hat Gabi Laurinat, die sich im Vorstand des Weltladens engagiert. Sie hat die Idee, Friedensgebete in Delmenhorst zu etablieren, an Pastorinnen und Pastoren herangetragen – und ist auf offenen Ohren gestoßen. Laurinat ist sich sicher, dass es wieder eine Sehnsucht nach Friedensgebeten, die vor allem in den 1980er Jahren aus der bundesrepublikanischen Geschichte nicht wegzudenken waren, gibt. „Wir leben in einer bewegten Zeit, in der der Wunsch nach Frieden wieder groß ist.“

Zeit für Austausch

Aus dem Wunsch nach den Gebeten ist jetzt ein ganz konkretes Projekt geworden, das von einem ökumenischen Kreis getragen wird. Am Mittwoch, 5. September, 18 Uhr, steht in der Stadtkirche bereits das erste Friedensgebet an. Das Gebet wird in einem ökumenischen Team vorbereitet und abgehalten. „Eine halbe Stunde maximal, in der Zeit für Lieder, Informationen als Impuls und das Gebet bleibt“, schwebt dem Team laut Stadtkirchenpfarrer Thomas Meyer vor. Im Anschluss soll es eine weitere halbe Stunde lang die Zeit zum Austausch geben, bei Kaffee und Tee.

Politisch Stellung nehmen

Die Friedensgebete finden jeweils in der Stadtkirche statt und haben immer ein bestimmtes Thema. Um Wasser geht es zu Beginn. Am zweiten Termin, Mittwoch, 14. November, steht das Ende der Ersten Weltkriegs im Fokus, das dann 100 Jahre zurückliegt.

Die Friedensgebete sollen auch explizit politisch Stellung beziehen. „Die Themen werden uns nicht ausgehen“, sagt Pastor Ralf Frerichs angesichts vieler Krisen und Konflikte in der Welt. Im kommenden Jahr sollen die Friedensgebete quartalsweise fortgeführt werden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN