Politischer Antrag Alte Delmenhorster Kinderklinik soll im Notfall Obdach bieten

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Aus der ehemalige Kinderklinik in Deichhorst soll eine Notunterkunft werden, beantragt die Gruppe SPD & Partner. Archivbild: Marco JuliusAus der ehemalige Kinderklinik in Deichhorst soll eine Notunterkunft werden, beantragt die Gruppe SPD & Partner. Archivbild: Marco Julius

Delmenhorst. Die Gruppe SPD & Partner beantragt, die alte Kinderklinik auf dem JHD-Gelände in Deichhorst in eine Notunterkunft für Einwohner, die von akuter Obdachlosigkeit bedroht sind, umzuwandeln. Die Stadt lehnt die Pläne ab.

Die Gruppe SPD & Partner beantragt, die alte Kinderklinik auf dem JHD-Gelände in Deichhorst in eine Notunterkunft für Einwohner, die von akuter Obdachlosigkeit bedroht sind, umzuwandeln. Das geht aus Unterlagen des Sozialausschusses am 28. August (17 Uhr, großer Sitzungssaal, Rathaus) hervor. Die Räume bildeten nach der Flüchtlingszuwanderung seit 2015 eine Unterkunft für Geflüchtete, werden aber derzeit nicht genutzt, teilt die Gruppe mit. Die Verwaltung möge die Abwicklung für eventuelle Mietzahlungen vornehmen, lautet der Antrag von SPD & Partner weiter.

Stadt lehnt Pläne ab

Die Stadt lehnt diese Pläne ab: Sie stelle bereits speziell Wohnungen zur Verfügung, um Obdachlosigkeit zu vermeiden, heißt es in der Vorlage. Zudem sei unklar, wie lange die Räume der Kinderklinik noch verfügbar seien. 2016 war das Gebäude für 290.000 Euro als Flüchtlingsunterkunft hergerichtet worden.


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