Nach Protest in Delmenhorst Blumenbeete zur Graft sollen doch bleiben

Meine Nachrichten

Um das Thema Delmenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Das Blumenbeet in der Graft soll zunächst erhalten bleiben. Foto: Melanie HohmannDas Blumenbeet in der Graft soll zunächst erhalten bleiben. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Die bisher bestehenden Blumenbeete auf dem Graftzugang von der Bismarckstraße bleiben erhalten. Die Stadt will ein Vorhaben, die kostenintensive Bepflanzung durch günstigere Staudenbepflanzung zu ersetzen, nicht weiter verfolgen. Das Ansinnen habe großen Widerstand hervorgerufen.

Die Blumenbeete auf dem Graftzugang zwischen Graft und der Bismarckstraße in Delmenhorst werden zunächst so bleiben wie sie sind. Das wurde in der vergangenen Sitzung des Umweltausschusses der Stadt am Donnerstagabend, 16. August, deutlich. Laut Fritz Brünjes, Fachbereichsleiter Planen und Bauen bei der Stadt, werde ein entsprechender Plan der Verwaltung nicht weiter verfolgt. Das berichtete er im Ausschuss. „Es hat sich herausgestellt, dass es nicht eindeutig ist, dass das positiv gesehen wird“, sagte er.

Plan wird nicht weiter verfolgt

Der Plan der Stadt war, die Bepflanzung mit Stiefmütterchen und Eisbegonien durch deutlich billiger zu unterhaltende Begrünung zu ersetzen. Gepflanzt werden sollten Staudenpflanzen, Zwiebelpflanzen und Ziergräser. Dies sei deutlich moderner. Zu dem Punkt gab es eine Mitteilungsvorlage für den Umweltausschuss, der keine politische Entscheidung vorsah. Brünjes erklärte am Rande der Sitzung, dass es starke Proteste gegeben habe, weshalb die Stadt den Plan nicht mehr weiter verfolgen wolle. In einem Leserbrief an das dk hieß es beispielsweise, damit werde „ein Aushängeschild der Stadt vernichtet“. Noch in der Sitzung machte Heinrich-Karl Albers (CDU) auch nach der Erklärung Brünjes’ kämpferisch deutlich, wie sein Standpunkt gewesen wäre: „Der Eingang zur Graft bleibt, wie er ist!“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN