Wenn Wohnungen entrümpelt werden So laufen Haushaltsauflösungen in Delmenhorst ab

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Sperrmüll, wie hier am Seumeweg, entsteht oft bei Haushaltsauflösungen und wird bei der ADG angemeldet. Foto: Vincent BußSperrmüll, wie hier am Seumeweg, entsteht oft bei Haushaltsauflösungen und wird bei der ADG angemeldet. Foto: Vincent Buß

Delmenhorst. Wenn ein alleinlebender Angehöriger stirbt oder ins Pflegeheim kommt, muss oft die komplette Wohnung entrümpelt werden. Doch es ist gar nicht so einfach, den Hausrat loszuwerden – insbesondere, wenn man dabei an Umwelt und Bedürftige denken möchte.

Als seine Tante Anfang des Jahres pflegebedürftig wurde, musste Claudius Schmidt ihren Haushalt in Delmenhorst auflösen. Dabei bleib einiges zurück: Neben Möbeln auch „viele Kleider, hochwertiges Geschirr, erlesene Lampen, Herd, Kühlschrank, wirklich gute Vorhänge und sonstige Haushaltsgegenstände, von denen manche noch neuwertig oder noch originalverpackt waren.“ Diese Gegenstände waren für den Nienburger zu gut zum Wegwerfen, aber zu zahlreich, um sie zu behalten.

Haushaltsauflösung, das bedeutet, dass eine Wohnung oder ein Haus aufgegeben und komplett geräumt werden muss. Sie steht meist an, wenn der Bewohner verstirbt, ins Pflegeheim kommt oder auswandert. Längere Haftstrafen oder Zwangsräumungen können auch Anlässe sein. Die Eigentümer des Hausrats oder beispielsweise die Erben sind dann für die Räumung zuständig.


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