Wohnbebauung Stadtplaner gegen Baugebiet an Anton-Günther-Straße in Delmenhorst

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Eine unübersichtliche Verkehrssituation, wie hier an der Kreuzung mit der Grünen Straße, befürchtet die Verwaltung auch bei einer Hinterbebauung im weiteren Verlauf der Anton-Günther-Straße. Foto: Melanie HohmannEine unübersichtliche Verkehrssituation, wie hier an der Kreuzung mit der Grünen Straße, befürchtet die Verwaltung auch bei einer Hinterbebauung im weiteren Verlauf der Anton-Günther-Straße. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst Gegen neue Hinterbebauung an der Anton-Günther-Straße 45 bis 55 spricht sich die Delmenhorster Verwaltung in einer Beschlussempfehlung für den Planungsausschuss am Dienstag, 21. August, (ab 17 Uhr öffentlich im Rathaus) aus.

Auch zwei weitere mögliche Wohnbau-Flächen – Winterweg und Am Heidkamp – beschäftigen den Ausschuss.

Sorge um Verkehrssicherheit

Eigentümer hatten sich mehrheitlich für neue Wohnbau-Grundstücke auf dem 1,4-Hektar-Areal nördlich der Anton-Günther-Straße ausgesprochen. Der Fachdienst Stadtplanung sieht aber keine sinnvolle Möglichkeit der Anbindung. „Hammerstielgrundstücke“ mit schmalen Zufahrten von der Anton-Günther-Straße würden die Verkehrssituation unübersichtlicher machen, warnen die Planer. Außerdem bedeute dies, auch durch den Schall, Einschränkungen der Wohnqualität auf den vorderen Grundstücken. Daher wäre laut Verwaltung eine neue Straße hinter den zusätzlichen Grundstücken nötig, die betroffene Grundstückseigentümer an Tulpenstraße und Bremer Feld aber ablehnen.

Gewerbelärm spricht gegen Neubauten am Heidkamp

Auch eine Wohnbebauung auf landwirtschaftlichen Flächen nördlich der Straße Am Heidkamp sieht die Verwaltung kritisch. Hier befürchtet sie Konflikte wegen Gewerbeimmissionen, vor allem durch Maschinenbauer Atlas, und Probleme mit der Hochspannungsleitung.

Verwaltung will Politik erst bei Anträgen informieren

Auf der Bahnbrache am Winterweg wiederum argumentiert die Verwaltung mit dem Bahnlärm, der nötigen Bodensanierung und bisher unvollständigen Unterlagen gegen eine Wohnbebauung. Zudem bekräftigen die Stadtplaner, auf einen Antrag von CDU-Ratsherr Heinrich-Karl Albers hin, dass sie die Politik erst bei einem beratungsreifen Antrag und nicht schon bei jeder Anfrage über Bauvorhaben informieren wollen.sov


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