Feuerwehren im Einsatz Gewitterfront verursacht Schäden in der Region

Von Jan Eric Fiedler

Eine Fahrspur der Stedinger Straße musste nach dem Gewitter gesperrt werden, um herabgestürzte Äste zu entfernen. Foto: Jan Eric FiedlerEine Fahrspur der Stedinger Straße musste nach dem Gewitter gesperrt werden, um herabgestürzte Äste zu entfernen. Foto: Jan Eric Fiedler

Delmenhorst/Ganderkesee. Kurz und heftig: Die Gewitterfront, die am späten Donnerstagnachmittag über Delmenhorst und die Region gezogen ist, hat einige Schäden verursacht. Äste lagen auf den Straßen, der Nahverkehr der Nordwestbahn wurde vorläufig ausgesetzt.

In Ganderkesee-Bergedorf wurde ein Baum entwurzelt und lag quer über der Straße. In Delmenhorst fielen die Schäden glimpflicher aus: Eine Fahrspur der Stedinger Straße musste in Richtung Innenstadt in Höhe des Jute-Centers gesperrt werden, nachdem dort Äste von einem Baum abgebrochen waren. Das Banner des Weinfestes, das kurz nach dem Gewitter eröffnet werden sollte, riss ab und baumelte über der Langen Straße.

Das Banner des Weinfestes wurde kurz vor dessen Eröffnung abgerissen. Foto: Jan Eric Fiedler

„Wir haben trotz der Wetterlage relativ Glück gehabt“, berichtete Feuerwehr-Chef Thomas Stalinski. Es habe rund 20 Einsätze nach dem Gewitter gegeben, alle bis auf vier waren schon eine Stunde später wieder beendet. Im Einsatz waren sowohl die Berufsfeuerwehr als auch die drei Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Delmenhorst.

Nordwestbahn stoppt Züge

Der Bahnverkehr der Nordwestbahn wurde wegen des Unwetters kurzfristig ausgesetzt. Im Fernverkehr war vor allem die Strecke Bremen-Hannover betroffen.


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