Sportangebot am späten Freitagabend Mitternachtshallen in Delmenhorst starten wieder

Von Marco Julius

Unmittelbar nach den Sommerferien beginnen wieder die wöchentlichen Mitternachtshallen des Kommunalen Präventionsrates (KPR) der Stadt Delmenhorst. Symbolfoto: Imago/SportfotodienstUnmittelbar nach den Sommerferien beginnen wieder die wöchentlichen Mitternachtshallen des Kommunalen Präventionsrates (KPR) der Stadt Delmenhorst. Symbolfoto: Imago/Sportfotodienst

Delmenhorst . Unmittelbar nach den Sommerferien beginnen am Freitag, 10. August, wieder die wöchentlichen Mitternachtshallen des Kommunalen Präventionsrates (KPR) der Stadt.

Jeweils freitags von 22 Uhr bis Mitternacht treffen sich sportbegeisterte Jugendliche ab 16 Jahren abwechselnd in den Sporthallen „Am Stadion“ und „Wehrhahnhalle“. Beim ersten Termin nach den Ferien ist die Stadionhalle dran.

Junge Frauen und Männer können zwischen den Sportarten Fußball, Volleyball, Basketball, Boxen oder Fitnesstraining wählen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Lediglich Hallenschuhe sind mitzubringen. Vier mehrsprachige Übungsleiter kümmern sich mit viel Fingerspitzengefühl um Gruppen mit bis zu 60 Teilnehmern. Der Mittler zwischen KPR und „Mitternachtshallen“ ist der Koordinator Yusuf Aladag.

Von Spenden getragen

Finanziert wird dieses Angebot von der Stadt und dem Verein zur Förderung der kommunalen Kriminalprävention in Delmenhorst sowie von Einzelspenden. „Ohne die Spenden der Firma Wehrhahn, die die Mitternachtshallen seit sehr vielen Jahren fördert, wäre das Angebot nicht möglich“, teilt die Stadt mit.

Die Mitternachtshallen gibt es bereits seit 20 Jahren. In diesem Jahr findet zudem der dritte Delmenhorster Fußball-Welcome-Cup am Sonnabend, 17. November, in der Stadionhalle unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Axel Jahnz statt.

1988 ins Leben gerufen

Initiiert wurde das Projekt im April 1998 von der Arbeitsgemeinschaft „Gewalt“ des damaligen Kriminalpräventiven Rates der Stadt. „Der Slogan ,Neue Perspektiven durch Sport!‘ ist aktueller denn je. Denn beim gemeinsamen Sport treten die Sorgen des Alltags in den Hintergrund, Frust und Aggressionen werden abgebaut, heißt es in der Ankündigung“, sagt KPR-Geschäftsführerin Ruth Steffens. „Dabei kommen ganz unterschiedliche Menschen zusammen. Im Training erleben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Bestätigung, stärken ihre Selbstachtung, verinnerlichen Strukturen und Regeln, lernen Teamgeist, Vertrauen und Respekt.“


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