Neues Programm Delmenhorster Freundeskreis Haus Coburg hat viel vor

Von Marco Julius

Das Haus Coburg ist die Basis des Freundeskreis. Von dort geht es hinaus in die Welt in der Kunst. Foto: Marco JuliusDas Haus Coburg ist die Basis des Freundeskreis. Von dort geht es hinaus in die Welt in der Kunst. Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Enten, Märchen, Rockstars, Indien – die Palette der Kunst, mit der sich der Freundeskreis beschäftigen wird, ist breit. Unter anderem stehen Fahrten nach Worpswede, Hamburg und Wolfsburg an.

Annähernd 30 Aktivitäten umfasst das Programm des Freundeskreises Haus Coburg für die zweite Jahreshälfte. „Wir werden auf alte Freunde treffen und Neues entdecken“, blickt Ulla Lange vom Freundeskreis voraus. Mit dabei sein können auch Nichtmitglieder.

Fahrt zur „Duckomenta“

Eine kleine Auswahl. Am Mittwoch, 8. August geht es ins Stadtmuseum Oldenburg. Dort läuft die „Ausstellung „Die Duckomenta“ der Berliner Künstlergruppe interDuck, die sich seit 1986 immer neuen Facetten des Enten-Universums widmet und Weltgeschichte neu und amüsant deutet.

Zu den Höhepunkten im zweiten Halbjahr zählt laut Ulla Lange ein Besuch in Worpswede am Mittwoch, 15. August. In der Großen Kunstschau sind unter anderem Werke von Heike Kati Barath zu sehen, im Barkenhoff hinterfragt die Südtirolerin Gabriela Overkofler die aktuelle Relevanz der Jugendstilkunst Vogelers.

Bereits ausgebucht, aber ebenfalls ein Höhepunkt, ist die Fahrt in die Europäische Kulturhauptstadt Leeuwarden Ende August.

Auf dem Spuren Anton Corbijns

Am Samstag, 29. September, macht sich der Freundeskreis auf ins Kunstmuseum Wolfsburg. Dort sind erstmals in Deutschland Werke von sechs Künstlerinnen aus Indien ausgestellt. „Facing India“ greift dabei explizit politisch-soziale Fragen auf.

Ein weiterer Ausflug steht am Samstag, 13. Oktober, an. Dann geht es ins Bucerius Kunst Forum in Hamburg. Unter dem Titel „The Living And The Dead“ sind dort Arbeiten des niederländischen Fotografen und Filmemachers Anton Corbijn zu sehen. Grabmonumente und lebensgroße Skulpturen hat der Niederländer ebenso ins Bild genommen wie Rock- und Popstars.

In heimischen Gefilden nämlich im Haus Coburg selbst, steht am Donnerstag, 8. November, 19 Uhr, ein besonderer Abend an. „Nicht nur Kinder brauchen Märchen“ heißt es, wenn Inge und Christian Glaß bei einem Gläschen Wein aus dem literarischen Werk des Dänen Hans Christian Andersen lesen.

Eben jener Andersen steht auch im Mittelpunkt, wenn es am Mittwoch, 5. Dezember, in die Kunsthalle Bremen geht. Dort läuft dann die Ausstellung „Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere“. „Andersen war ja nicht nur Dichter, er machte auch hervorragende Scherenschnitte“ sagt Ulla Lange.


Übrigens: 1992 als gemeinnütziger Verein gegründet, unterstützt der Freundeskreis Haus Coburg als Verein die Städtische Galerie Delmenhorst in ihren Bestrebungen für eine lebendige Kunst und Kultur in Delmenhorst. Der Freundeskreis Haus Coburg bietet „anspruchsvolle Geselligkeit bei Besuchen in Museen und Künstlerateliers sowie in kulturellen Abendveranstaltungen“. Mit ideeller und finanzieller Unterstützung trägt der Freundeskreis „zur erfolgreichen Arbeit der Städtischen Galerie Delmenhorst bei“.

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