Serie: Was macht heute eigentlich...? Delmenhorsterin Renate Bartschat kennt keine Langeweile

Von Paul Wilhelm Glöckner

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Es muss nicht immer der eigene Dalmatiner sein. Auch den Schafpudel Wuschel mag Renate Bartschat gern. Foto: GlöcknerEs muss nicht immer der eigene Dalmatiner sein. Auch den Schafpudel Wuschel mag Renate Bartschat gern. Foto: Glöckner

Delmenhorst. Bekannt geworden ist sie als unermüdliche Kampfrichterin der Leichtathletik im Stadion. Doch was macht Renate Bartschat heute?

Die unermüdliche Kampfrichterin der Leichtathletik im Stadion avancierte einst zur Kreisvorsitzenden des Verbandes und gelangte als Jugendwartin in das Präsidium der Niedersächsischen Leichtathletik-Organisation. Damals sorgte sie regelmäßig dafür, dass Landesmeisterschaften in Delmenhorst ausgetragen wurden. Doch diese Ehrenämter reichten ihr wohl nicht aus. Renate Bartschat (73) führte lange Jahre den Delmenhorster Turnverein, wo sie immer noch die Clubzeitung herausgibt.

Fit halten im Wasser

Doch auch dieser Aufgabe möchte sie sich eigentlich entledigen. „Da sollen mal andere ran, ich muss dann nicht immer parat sein, denn ich bin auch als Sängerin viel mit den „Delme Shanty Singers unterwegs. Außerdem stehen auch Kreuzfahrten an, „mit kleineren Schiffen, wie meine erste Tour ganz um England herum oder von Mallorca zu den Kanaren, um der Grippe zu entgehen“. Auch in der Grafttherme ist sie zu Hause, Renate Bartschat nimmt dort am Aqua-Fitness-Programm teil. „So eine Stunde im Wasser ordentlich powern, das hat was“. Und dann gibt es ja auch noch Kontakt zur Familie zu halten. Vor allem zu den Enkeln Jannis und Lena, die, wie deren Mutter Katrin (ehemals Deutsche Meisterin im Weitsprung), ebenfalls der Leichtathletik verbunden sind. Hat sie dann tatsächlich noch einmal Zeit, hilft siel im Stadion mal wieder als Kampfrichterin aus oder kümmert sich um ihren Dalmatiner.


Um viele bekannte Menschen, die über Jahre im Blickpunkt der Öffentlichkeit standen, beruflich oder ehrenamtlich Verantwortung getragen haben, ist es mitunter ein wenig still geworden. „Was macht heute eigentlich...?“ ist dann eine oft gestellte Frage. Das dk will in einer Artikelserie Antworten geben und freut sich dabei auch über Anregungen aus der Leserschaft per E-Mail an redaktion@dk-online.de.

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