Regionales Mobilitätskonzept Delmenhorst und Umland sollen neue Radwege bekommen

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Auch der Heidkruger Weg ist laut Gutachtern nicht optimal für Radfahrer. Foto: Vincent BußAuch der Heidkruger Weg ist laut Gutachtern nicht optimal für Radfahrer. Foto: Vincent Buß

Delmenhorst. Schnelle, sichere Radverbindungen von Bremen bis Oldenburg sind das Ziel des regionalen Mobilitätskonzepts für Radverkehr. Dieses erarbeitet der Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen, zu dem auch die Stadt Delmenhorst gehört.

Im Fokus des Konzepts steht der Alltagsradverkehr, also insbesondere Pendler und Schüler. Für diesen sollen ganzjährig nutzbare Radwege geschaffen werden, die die Ziele auf möglichst kurzem Weg verbinden. Auch Bahn- und Busverkehr sollen passend angeknüpft sein.

Der Kommunalverband Bremen/Niedersachsen startete das Projekt im vergangenen Jahr. In diesem Frühjahr wurde die Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) Dargel Hildebrand GbR beauftragt, das entworfene Radwegnetz zu begutachten. Dieses ist rund 1540 Kilometer lang. Auf Grundlage der Gutachten werden Verbesserungsvorschläge entwickelt.

Radschnellwege möglich

Generell ist laut Annika Wittkowski von der PGV der Korridor von Bremen über Delmenhorst und Ganderkesee bis Oldenburg für Radschnellwege tauglich. Ab Herbst berechnet die PGV die Kosten und erstellt Vorschläge. Das Projekt soll zunächst bis zum nächsten Frühjahr weiterlaufen. Laut Hendrik Abramowski, Leiter des Fachdienstes Verkehr der Stadt Delmenhorst, könnten die Vorschläge Mitte nächsten Jahres der Politik vorgelegt werden.


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