Verwaistes Ex-Bahngelände: Delmenhorst lässt Investor für 420 Wohnungen abblitzen

Hier hat der Investor ein Wohngebiet geplant: Altes Bahngelände am Winterweg im Delmenhorster Stadtosten. Archivfoto: Frederik GrabbeHier hat der Investor ein Wohngebiet geplant: Altes Bahngelände am Winterweg im Delmenhorster Stadtosten. Archivfoto: Frederik Grabbe

Delmenhorst. Das verwilderte und zuletzt durch einen Mordfall ins Gerede gekommene Ex-Bahngelände am Winterweg in Delmenhorst bleibt vorerst ungenutzt: Baulandplänen eines Investors erteilte die Stadt eine Absage.

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Historie

Zur Historie und Belastung des Geländes (Quelle: Mitteilungsvorlage für den Planungsausschuss am 6. 12. 2016): Östlich des Winterweges befindet sich das ehemalige Ausbesserungswerk einschließlich Tanklager der Deutschen Bahn AG. Dort wurden seit 1914 die betriebstechnischen Einrich­tungen (Halle, Drehscheibe, Lokabstellplätze) genutzt und dienten überwiegend der Wartung, Reparatur und Be­reitstellung von Dampf- und ab den sechziger Jahren von Diesellokomotiven. Auf dem Betriebsgelände wurde 1962 zusätzlich das Tanklager Delmen­horst errichtet. Das Betriebsgelände wird seit 2000 nicht mehr genutzt. In 1999 wurden auf dem Betriebsgrundstück - im Auftrag der Deutschen Bahn AG, Sanierungsmanagement, Hannover - umfangreiche ingenieurgeologische Unter­suchungen durchgeführt. Im Ergebnis wurden erhebliche Bodenverunreinigungen durch Mineralöle sowie leicht­flüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe festgestellt. Im Umweltmedium Grundwasser wurden im Rahmen der durchgeführten Gutachten eine Grundwasserfließrichtung nach Nordosten ermittelt. Die orientierenden Untersuchungen der Altlastenverdachtsflächen (Ausbesserungs­werk/Tanklager) ergaben keinen sofortigen Handlungsbedarf.Zwischen 2002 und 2007 erfolgte der Rückbau des Tanklagers Delmenhorst. Aufgrund der Umstrukturierungen bei der Deutschen Bahn verzögerte sich die weitere gutachterliche Bearbeitung des Projektes, so dass erst in 2010 bzw. in 2014 weitere Detailuntersuchungen erfolgen konnten. Zur Verifizierung des Sachverhaltes wurden zwischenzeitlich auch weitere Grundwasserpegel installiert. Die endgültige Gefährdungsabschätzung wurde der Verwaltung in der Endfassung dann am 9.11.2016 zugestellt. Im Ergebnis wird festgestellt, dass sich aufgrund der derzeitigen (Nicht-) Nutzung keine unmittelbarer Sanierungsbedarf ergibt - allerdings ist ein weitere Überwachung des Grundwassers (Monitoring über mindestens drei Jahre) notwendig. Die Grundwasserfliessrichtung wurde in Richtung Nordnordwest (parallel zum Winterweg) ermittelt, die westliche Abgrenzung der Schadstofffahne wird entlang des westlichen Randes des Winterweges angenommen. Alle Anlieger im Bereich Winterweg wurden über den neuen Sachstand informiert. In diesem Zusammenhang wurde den Anwohnern seitens der Verwaltung ein Verzicht auf jegliche Grundwassernutzung empfohlen.

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