Ex-Leiter der Delmenhorster Musikschule Helmfrieds Röders Liebe zur Musik hält an

Von Paul Wilhelm Glöckner

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Helmfried Röder, früherer Leiter der Musikschule der Stadt Delmenhorst, greift noch heute in die Tasten. Foto: Paul Wilhelm GlöcknerHelmfried Röder, früherer Leiter der Musikschule der Stadt Delmenhorst, greift noch heute in die Tasten. Foto: Paul Wilhelm Glöckner

Delmenhorst. Sein ganzes Leben widmet er der Musik, die Rede ist von Helmfried Röder, dem langjährigen Leiter der Musikschule der Stadt Delmenorst (MSD).

Ein Teil der dk-Serie „Das machen sie heute“.

Der 74-Jährige erinnert sich noch heute gern an das Jahr 1974, als er gemeinsam mit Marie Louise Broda von der Stadtverwaltung diese heute nicht mehr aus dem Delmenhorster Kulturleben wegzudenkende Institution gründete.

Röder blieb bis 2005 für die MSD verantwortlich, in dieser Zeit hat er mit seiner Klarinette und dem Klavier viele junge Delmenhorster für diese Instrumente begeistert. Und das nicht ohne Widerstände. „Es gab eine ewige Diskussion um die Höhe der städtischen Zuschüsse mit der Politik, ich verdanke es vor allem dem früheren Oberstadtdirektor Willi Schramm, dass wir immer weiter machen konnten“.

Daneben dirigierte er lange Jahre den Teutonia-Chor – und er wirkt noch heute im Sextett „Liederfolk“ als Komponist und Akteur mit. „Wir singen und spielen Folklore, auch Gospel und lieben die Klezmer-Musik. Das nächste Konzert ist im September in der Kirche „Zu den Zwölf Aposteln schon fest terminiert“.

Schwimmen vor dem Frühstück

An den Wochenenden geht es allerdings nach Conneforde zum Wochenendhaus am Bernsteinsee. „Wenn eben möglich, schwimme ich dort vor dem Frühstück. Und weil ich schon immer gern bastelte, kann ich auch im Haus und Garten manches selbst machen“. Und auch seine Flugangst hat Röder überwunden, seitdem ein Freund ihn an dessen Ultra-Leichtflugzeug gewöhnte. Und dann betreuen er und seine Frau auch noch einen jungen afghanischen Flüchtling, den sie in Deutsch und Mathe unterrichten.


Um viele bekannte Menschen, die über Jahre im Blickpunkt der Öffentlichkeit standen, beruflich oder ehrenamtlich Verantwortung getragen haben, ist es mitunter ein wenig still geworden. „Was macht heute eigentlich...?“ ist dann eine oft gestellte Frage. Das dk will in den nächsten Wochen in einer Artikelserie Antworten geben und freut sich über Anregungen aus der Leserschaft unter redaktion@dk-online.de.

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