Über Traumberufe und Inspiration Delmenhorster Skater und Frisör Ümit Akbulut führt durch Kunstausstellung

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Der Hamburger Zeichner Stefan Marx zeigt seine Kunst derzeit in der Städtischen Galerie. Er kommt aus Skateboard-Community – und lässt sich noch heute von ihr inspirieren. Fotovorlage: Städtische GalerieDer Hamburger Zeichner Stefan Marx zeigt seine Kunst derzeit in der Städtischen Galerie. Er kommt aus Skateboard-Community – und lässt sich noch heute von ihr inspirieren. Fotovorlage: Städtische Galerie

Delmenhorst. Der Hamburger Künstler Stefan Marx stellt derzeit in der Städtischen Galerie aus. In der Reihe „Traumberufe“ zeigt Ümit Akbulut jetzt seinen Blick auf die Kunst und das Leben.

Delmenhorst Im „Slam&Jam“-Programm der Ausstellung „Stefan Marx. Memory Palace“ in der Städtischen Galerie Delmenhorst steht am morgigen Donnerstag, 19. Juli, um 19 Uhr die Fortsetzung der Reihe „Traumberufe“ an. „Gemeinsam mit dem Delmenhorster Skateboard-Pro Ümit Akbulut durchqueren wir die Ausstellung und lauschen seinen spannenden Geschichten über ein Leben als Profisportler on board“, heißt es in der Ankündigung der Kunstvermittlungsinitative Copartikel.

Vom Friseurgesellen zum Profi-Skater und gefeierten Barbier: Ümit Akbulut hat es mit seinem Talent und mit seiner Passion in Sachen Skateboard weit gebracht. National und international feierte er große Erfolge: Europameister im Street-Skaten 2005 und den dritten Platz der deutschen Meisterschaften 2016 kann Akbulut unter anderem für sich verbuchen. Stets mit von der Partie ist seine Familie – seine Frau Charmaine und seine beiden Kinder.

„Peacige Lifesytle“

Der Selfmademan und „Delmenhorster aus Leidenschaft“ baute mit seiner Frau Charmaine die „Haarwerkstatt“ auf – mehr als nur einen Frisörsalon. Der Kunde solle sich bei ihm rundum wohlfühlen im stilvollen Ambiente mit Retro-Mobiliar. Das passt dann auch ganz gut zum „peacigen“ Lifestyle der Skateboard-Community.

Aus dieser kommt auch der Hamburger Zeichner Stefan Marx, der zur Zeit eine Einzelausstellung in der Städtischen Galerie hat. In jungen Jahren fing er zuerst an Zines, am Schwarz-Weiß-Kopierer hergestellte Magazine, und T-Shirts zu produzieren. Sein großer Wunsch war es dabei immer, Skateboarddecks (die gestaltete Unterseite von Skateboards) und Schallplattencover mit seinen Zeichnungen zu schmücken.

Crossover-Kunst kommt an

Mittlerweile ist der Crossover-Künstler kein Underdog der Szene mehr. Internationale Modelabel wie „Comme des Garçons“ und das Hamburger Schallplattenlabel „Smallville Records“ sind schon längst in seiner Kooperationsliste. Und wie war das bei Ümit Akbulut? Zuerst war da die Begeisterung für den Sport. Dann setzte er nahezu zufällig einen Fuß auf das Board – und setzte seit dem nicht wieder ab. „Urban Art, Street Wear und der Skateboard-Lifestyle können scheinbar Flügel wachsen lassen“, sagen die Kunstfreunde von Copartikel.

Die Teilnahme an dem Abend in der Galerie ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Er wird von den Copartikel-Köpfen Wiebke Rolfs und Insa Melzer begleitet.


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