Ausstellung „Reisebilder“ Wie der Delmenhorster Josef Pollak auf die Welt blickte

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Gerrit van Staden zeigt Bilder von Josef Pollak. Foto: Sascha Sebastian RühlGerrit van Staden zeigt Bilder von Josef Pollak. Foto: Sascha Sebastian Rühl

Delmenhorst. Unter dem Titel „Reisebilder“ wird am Samstag, 21. Juli, 11 Uhr, in der Galerie von Staden. Lange Straße 3 die zweite Themenausstellung aus dem umfangreichen Werk des Delmenhorster Künstlers Josef Pollak (1912-1997) eröffnet.

Die langjährige Freundschaft mit dem ehemaligen Leiter des Hauses Coburg und der Volkshochschule Delmenhorst, Dr. Hans Stephan, ermöglichte Josef Polla k in den siebziger Jahren an zahlreichen Studienreisen in Deutschland und im benachbarten Ausland teilzunehmen.

„Eine Reise ohne Beobachtungsgabe ist wie ein Vogel ohne Flügel“, pflegte Josef Pollak gerne zu sagen. Seine Eindrücke, die er unterwegs vom Land, ihren Bewohnern, der Architektur und den vielfältigen Landschaftsformen aufnahm, hielt er zunächst als Zeichnung in seinem Skizzenblock fest. Erst daheim, mit einem räumlichen und zeitlichen Abstand, entstanden fertige Kompositionen in Tusche, Aquarell und Öl.

Bilder zeigen Gegensätzevon Landschaften

Etwa 48 Arbeiten werden den aufmerksam sehenden Besucher der Ausstellung „Reisebilder“ in ihren Bann ziehen, heißt es in der Ankündigung. Den pittoresken Winzerdörfern an Rhein und Mosel stehen die südlichen Zypressen der Toskana gegenüber. Die niederländischen Grachten treffen auf die Gondelstadt Venedig. Die vereiste norwegische Fjördlandschaft und die schwarzen Felsen der Kanarischen Insel Teneriffa sind weitere spannende Gegensätze, die diesem Thema ihren Reiz verleiht.

Die Ausstellung „Reisebilder“ ist nach der Eröffnung bis Samstag, 22. September, während der üblichen Geschäftszeiten der Galerie von Staden zu sehen.


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