Eigentümer kooperiert nicht Prognose für geschädigte Delmenhorster Buche erst 2019

Meine Nachrichten

Um das Thema Delmenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Perspektive unklar: Die große Buche an der Stedinger Straße/Ecke Nordstraße kämpft um ihr Überleben. Foto: Sascha Sebastian RühlPerspektive unklar: Die große Buche an der Stedinger Straße/Ecke Nordstraße kämpft um ihr Überleben. Foto: Sascha Sebastian Rühl

Delmenhorst Ob die mutwillig mit Glyphosat vergiftete große Buche auf einem Baugrundstück an der Stedinger Straße/Ecke Nordstraße zu retten ist, darüber lässt sich laut Stadtverwaltung erst nach einem Neuaustrieb im kommenden Jahr eine Prognose erstellen.

„Die Frage, ob und welche Kronenteile wieder austreiben, kann zurzeit nicht seriös beantwortet werden“, sagte Katrin Stöver, Fachdienstleiterin Stadtgrün und Naturschutz, auf Nachfrage unserer Zeitung.

Auflagen werden nicht eingehalten

Dabei erschwert eine Auseinandersetzung mit dem Grundstückseigentümer offensichtlich das Vorgehen. „Der Eigentümer hält sich nicht an die Auflagen, die ihm seitens der Unteren Naturschutzbehörde gemacht wurden“, heißt es aus der Behörde. Hinweise auf den konkreten Verursacher der massiven Baumschädigung gebe es aber noch keine. Mittlerweile ist einiges Totholz aus der Krone des Baumriesen entfernt worden.

Vergiftung mit Glyphosat

Nachdem sich große Teile des Blattwerkes braun verfärbt hatten, haben Untersuchungen Mitte Juni ergeben, dass die Buche mit Bohrern und chemischen Substanzen vorsätzlich geschädigt worden war.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN