Hermann-Allmers-Schule Große Nachfrage beim Ganztagsangebot in Delmenhorst

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Die Nachfrage nach einem Ganztagsangebot in Grundschulen ist hoch. Das spürt auch die Hermann-Allmers-Schule, eine von vier Ganztagsschulen in Delmenhorst. Dort wird deshalb zum neuen Schuljahr eine dritte erste Klasse eingerichtet. Symbolfoto: Daniel Bockwoldt/dpaDie Nachfrage nach einem Ganztagsangebot in Grundschulen ist hoch. Das spürt auch die Hermann-Allmers-Schule, eine von vier Ganztagsschulen in Delmenhorst. Dort wird deshalb zum neuen Schuljahr eine dritte erste Klasse eingerichtet. Symbolfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

Delmenhorst. Am 11. August beginnt für Abc-Schützen das neue Schuljahr. Derzeit sind für Eltern Fragen offen, weil die Anmeldephase noch nicht abgeschlossen ist.

Die Nachfrage nach einem Ganztagsangebot in Grundschulen ist hoch. Das spürt auch die Hermann-Allmers-Schule an der Berliner Straße, eine von vier Ganztagsschulen im Stadtgebiet. Dort wird deshalb zum neuen Schuljahr eine dritte erste Klasse eingerichtet. Wie Bianca Schöneich, Pressesprecherin der Niedersächsischen Landesschulbehörde, auf Nachfrage berichtet, hat die Behörde diese Einrichtung mit der Schule besprochen und empfohlen. Die Stadtverwaltung als Schulträger hat keine Einwände, wenn alle Voraussetzungen erfüllt werden. Noch nicht besetzt ist derweil die Stelle des Klassenlehrers. „Wir sind noch im Einstellungsverfahren“, sagt Schöneich. Da es an ausgebildeten Fachkräften landesweit einen Mangel gibt, werde auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass Quereinsteiger zum Zug kommen oder dass es Abordnungen von anderen Schulen geben könnte.

Geduld in Iprump-Stickgras gefragt

Eine dritte erste Klasse könnte es zum neuen Schuljahr auch an der Grundschule Iprump-Stickgras geben, teilt Schöneich für die Schulbehörde mit. Die Schule mit ihren zwei Standorten bietet keinen Ganztagsbetrieb. Zuletzt hatten sich Eltern beklagt, es gebe noch Unsicherheiten, so wisse man noch nicht, an welchem Standort das angemeldete Kind einen Platz bekommt. Schulleiter Wolf Beddig bestätigt auf Nachfrage, dass es noch keine endgültige Entscheidung gibt: „Die Zahl der Anmeldungen schwankt noch.“ Die endgültige Schülerzahl stehe damit auch erst zum Beginn des Schuljahres fest. Doppelanmeldungen, etwa weil Eltern auch auf einen Platz an einer Ganztagsschule spekulieren, machten die Planung zudem schwierig. Welches Kind an welchen Standort kommt, entscheidet am Ende die Schulleitung. Laut Stadtsprecher Timo Frers gibt es eine Satzung, in der die Schulbezirke festgelegt sind. Diese gilt auch für Iprump-Stickgras, allerdings werden die Schüler hier auf zwei Standorte verteilt. Beddig betont, dass man nach dem Motto „Kurze Beine, kurze Wege“ den Vorgaben möglichst folgen werde und dort, wo es geht, auch den Elternwunsch berücksichtigt. Die Vergabe erfolge verantwortungsvoll. Er könne verstehen, dass Eltern möglichst früh wissen wollen, an welchem Standort, in welcher Klasse und von welchem Klassenlehrer ihr Kind beschult wird, bittet aber um Geduld. Laut Stadtsprecher Frers gibt es jetzt 47 Anmeldungen für die Grundschule Iprump-Stickgras.

Anmeldephase läuft noch

Unsicherheit gibt es auch noch bei Eltern, die ihr Kind an die Hermann-Allmers-Schule schicken wollen. Aus Schulkreisen heißt es aber, mittlerweile seien die Eltern schriftlich über die Annahme ihres Kindes informiert worden. Noch läuft aber die Anmeldephase. Die Schulbehörde geht derzeit davon aus, dass alle Kinder, die an der Hermann-Allmers-Schule angemeldet werden, durch die Einrichtung der dritten ersten Klasse einen Platz bekommen werden.


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