Stadt Delmenhorst mit Appell an Hundebesitzer Belloo-Boxen führen nun knallrote Hunde-Kotbeutel

Von Leonie Erdmann

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Mit neuen roten Beuteln für Hundekot sind künftig die Belloo-Boxen in Delmenhorst befüllt. Symbolfoto: practica AGMit neuen roten Beuteln für Hundekot sind künftig die Belloo-Boxen in Delmenhorst befüllt. Symbolfoto: practica AG

erdm Delmenhorst. Insgesamt 30 Belloo-Boxen sind im gesamten Stadtgebiet vorhanden. Seit dieser Woche gibt es außerdem neue, signalrote Beutel mit dem Aufdruck „Haufen sucht Halter – Ob mit oder ohne Beutel: Hundekot gehört in den Müll!“

So soll noch einmal explizit an alle Hundehalter appelliert werden, die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Begleiter zu entfernen.

Zwar sehe es der Großteil der Hundebesitzer es bereits als eine Selbstverständlichkeit an, die Hinterlassenschaften seiner Vierbeiner in einem entsprechendem Beutel zu entsorgen, teilt die Stadt mit. Trotzdem gebe es immer wieder Ausnahmen.

Tretminen sorgen für Spannungen

Es passiert schneller, als es einem lieb ist: Beim Stadtbummel oder Spaziergang durch die Graft steht man plötzlich mitten in einer „Tretmine“. Dadurch kommt es zu Spannungen zwischen Hundehaltern und Nicht-Hundebesitzern, Letztere beklagen die Verunreinigung von Straßen und Grünflächen mit Kot.

Der „beste Freund des Menschen“ wird somit zum Konfliktherd. Dieser Problematik ist sich die Stadt Delmenhorst durchaus bewusst, weshalb sie schon zuvor mit der Installation der Belloo-Boxen und nun auch mit der Einführung der neuen Beutel reagiert.

Bis zu 50 Euro Verwarngeld

Zwar sind die Boxen speziell für Hundehaufen gedacht, ist gerade keine in der Nähe, spricht aber auch nichts dagegen, sein Tütchen in einem normalen Restmülleimer loszuwerden.

Wer dies unterlässt, dem droht eine Geldstrafe. Für inkorrekte Entsorgung von Hundekot wird ein Verwarnungsgeld von 50 Euro fällig.


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