24-Stunden-Burginsellauf Delmenhorst macht laufend von sich reden

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Delmenhorst. Die Luft etwas drückend, die mehr als 800 Teilnehmer dafür umso euphorischer: Am Rande der Graftwiesen ist an diesem Samstag um 12 Uhr das Startsignal für den 24-Stunden-Burginsellauf gefallen.

Fast 190 Einzelläufer sind am Start – der erste Rekord des sportlichen Großereignisses. Ein wenig reduziert hat sich noch die Zahl der Mannschaften. Weil drei gemeldete Teams nicht erschienen sind, wetteifern jetzt 53 von ihnen um die Plätze.

Jede Runde führt über 1,205 Kilometer

„Keine Gnade für die Wade“ heißt eines von ihnen. So verspielt der Name auch klingt, so ambitioniert sind die Frauen und Männer der Mixed-Formation angetreten. Im vergangenen Jahr beim ersten Auftritt langte es für das Team aus Physiotherapeuten, die einst am IWK in Delmenhorst ausgebildet wurden, für den vierten Rang in der Abschlusswertung. Bei Christoph Freudenfeld, der als Orientierungsläufer gut im Training ist, besteht die leise Hoffnung, dass es diesmal noch weiter nach oben gehen könnte. Seinen Teil dazu hat er vom Start weg beigetragen, mit der schnellsten ersten Runde aller Läufer: In drei Minuten und 53 Sekunden hat der 44-Jährige die 1,205 Kilometer hinter sich gebracht.

„Im Team pusht man sich gegenseitig“

„Eine Sekunde schlechter als im letzten Jahr“, witzelt seine Teamkameradin Lea Morgenbesser. Die 26-Jährige, zum dritten Mal aktiv beim Burginsellauf dabei, mag das gesamte Ereignis sehr. „Man startet als Team und pusht sich gegenseitig, geht an seine Grenze“, sagt sie. Mitläuferin Alina Schumacher (20) nickt; genauso sei das.

Dass der Burginsellauf nahezu alle Altersklassen auf die Beine bringt, führen Rudi Hanisch und Christel Kunze vor Augen. Der Delmenhorster noch knapp unter 80, die Hamburgerin schon darüber, sind beide im Feld der Einzelläufer zu finden. Seit Jahren nehmen sie die 24-stündige Herausforderung an.

Auch das Publikum kann einiges erleben

In Delmenhorst pflegt man einen besonderen Laufstil: Jürgen Puhr (links) und Thomas Eberhardt sind – fein eingekleidet von Männer Többens – als Einzelläufer auf der Strecke. Foto: Thomas Breuer

Auch für das Publikum am Rand der Strecke bietet das Großereignis einiges. Neben der Zeltstadt der Läufer sind Buden aufgebaut, und am Samstagabend gibt es Livemusik auf der Bühne und am Lagerfeuer sowie ein Feuerwerk.


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