Maxe bei „Kika“-Quizshow Musikklasse aus Delmenhorst greift nach dem Titel

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Montag ist die 7d in der Quizshow „Die beste Klasse Deutschlands“ auf Kika zu sehen. Dann steht Julius Brunßen (vorne) zusammen mit Anelina Pregla (nicht auf dem Bild) in vorderster Reihe. Foto: Bettina Dogs-PrößlerMontag ist die 7d in der Quizshow „Die beste Klasse Deutschlands“ auf Kika zu sehen. Dann steht Julius Brunßen (vorne) zusammen mit Anelina Pregla (nicht auf dem Bild) in vorderster Reihe. Foto: Bettina Dogs-Prößler

Mit einem selbstgeschriebenen Song haben sich Schüler des Max-Planck-Gymnasiums einen Platz in der Kinder-Quizshow „Die beste Klasse Deutschlands“ ergattert. Jetzt müssen sie nur noch die Konkurrenz besiegen.

Der Gegner: die 7e des Otto-Schott-Gymnasiums aus Mainz-Gonsenheim. Das Ziel: Edinburgh, Schottland – alle gemeinsam auf Klassenfahrt. Wenn man sonst bei Kindern nicht immer sagen kann, was sie gerade tun; hier ist sicher: Die Schüler der 7d vom Max-Planck-Gymnasium sitzen Pfingstmontag vorm Fernseher. Denn dann stellt sich ab 19.25 Uhr die Frage: Sind sie „Die beste Klasse Deutschlands“?

Start am Pfingstmontag

Mit den Jungs und Mädchen der 7d startet der Kinderkanal „Kika“ am Pfingstmontag in die Quizwoche der Show „Die beste Klasse Deutschlands“. Ihre Gegner: die Schüler der 7e des Otto-Schott-Gymnasiums aus Mainz, gegen die sie sich eine halbe Stunde lang durch unterschiedliche Wissensgebiete wie Natur und Technik, Sport und Musik, Erdkunde und Physik oder Essen und Trinken quizzen müssen. Wer die meisten richtigen Antworten hat, tritt am Ende der Woche gegen die anderen Tagessieger an. In vorderster Reihe am Drücker: der 13-jährige Julius Brunßen und die 12-jährige Anelina Pregla.

Klassenfahrt als Inspiration

Um dorthin zu kommen, haben die Schüler viel Zeit und Mühe investiert. „Als Musikklasse hatten wir die Idee, einen Song zu schreiben“, berichtet die 13-jährige Sila Nehas. Noch im September während der Klassenfahrt wurden Textstrophen und Melodien erarbeitet, an den Wochenenden Instrumente und Gesang im Studio eingespielt. Als Musikvideo mit verschiedenen Sequenzen der Entstehung wurde die Eigenkomposition schließlich als Bewerbung eingereicht – mit dem Ergebnis, dass sich die 7d tatsächlich zu einem der begehrten 32 Startplätze gespielt hat. Insgesamt hatten sich 1100 Klassen der Stufen sechs und sieben aus ganz Deutschland an der Ausschreibung beteiligt.

Wie es am Pfingstmontag ausgehen wird, wissen die Schüler längst: Bereits Mitte Februar wurde die Sendung in Köln aufgezeichnet.

Spannung bis zuletzt

Bis zur Ausstrahlung dürfen sie und Klassenlehrerin Stephany Theiner jedoch keine Details verraten. Nur so viel: Bis zum Ende bleibt es spannend. Für Jürgen Schmelz, der die Siebtklässler als Musiklehrer bei der Entstehung des Musikvideos begleitet hat, spielt das jedoch nur eine untergeordnete Rolle. „Die Schüler haben erlebt, wie aufwändig eine Musikproduktion von der ersten Idee bis zum Abmischen ist“, so Schmelz. Allein das sei eine tolle Sache gewesen. Ob es bis nach Edinburgh reicht, ist eh noch Zukunftsmusik – das zeigt sich dann beim Superfinale am 28. Mai.


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