Tarifauseinandersetzung Warnstreik-Aufruf trifft DRK in Delmenhorst nicht

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Delmenhorst. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) ruft die Beschäftigten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für den 14. und 15. Mai zu Warnstreiks und Aktionen auf, was in Delmenhorst voraussichtlich folgenlos bleiben wird.

Mit dem Aufruf soll im Vorfeld der dritten Runde der Tarifverhandlungen zwischen Verdi und der Bundestarifgemeinschaft DRK Druck gemacht werden. Neben der Erhöhung der Tabellenentgelte um 7,5 Prozent, mindestens aber um 200 Euro monatlich, fordert die Gewerkschaft 150 Euro Vergütungserhöhung für die Praktikanten und Azubis. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.

Der Arbeitgeber, teilt Verdi mit, wolle rückwirkend zum 1. April lediglich eine Einmalzahlung von 220 Euro leisten. Für die Zeit ab dem 1. Juli 2018 werde eine Gehaltserhöhung von 2,4 Prozent angeboten.

Nicht der Bundestarifgemeinschaft angehörig

Laut Michael Pleus, Geschäftsführer beim DRK in Delmenhorst, gehört der hiesige Kreisverband nicht der Bundestarifgemeinschaft an. Die Mitarbeiter erhielten aber eine daran angelehnte Entlohnung.


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